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Kulturveranstaltungen
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Mittwoch,
den 23. Mai 2012, 19.00 Uhr
im „Leonhardt“ Stuttgarter Platz 21/Leonhardtstrasse
10627 B-Charlottenburg
(S-Bahn Charlottenbg. U-Bahn Wilmersdorferstr.)
Markus Bauer und Gerhard Ortinau (Berlin)
„Am Anfang war das Gespräch“
Vierzig Jahre „Aktionsgruppe Banat“
Diese rebellischen jungen Autoren erlangten öffentliche Aufmerksamkeit
erstmals im Frühjahr 1972: die „Neue Banater Zeitung“ brachte
unter dem Titel „Am Anfang war das Gespräch“ ihr Rundtischgespräch,
bei dem sie sich programmatisch zu Literatur , Wahrnehmung und Wirklichkeit äußerten.
Damit war die „Aktionsgruppe Banat“ gegründet – ein
fester Kreis literarischer Intellektueller, die Provokationen und Bespitzelungen
nicht fürchteten. Herta Müller gehörte erst später dazu.
Als sie 2009 den Literaturnobelpreis erhielt, wurde die Gruppe endlich auch
in Deutschland einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Nach drei Jahren,
im Sommer 1975, wurde die Gruppe durch die Securitate zerschlagen. Alle wurden
festgenommen und verhört, der Autor William Totok saß monatelang
im Gefängnis. Fast alle leben heute in Deutschland.
Wie wurde diese bemerkenswerte Vereinigung deutschsprachiger Literatur in
intellektuellen Kreisen Rumäniens wahrgenommen? Konnte sie dort überhaupt eine Wirkung
entfalten? Wie nahm der westdeutsche Literaturbetrieb den Input der rumänien-deutschen
Emigranten auf? Welche Resonanz hatten sie? Gibt es bei diesen Autoren Übereinstimmungen
in der Wahl der Themen und/oder der sprachlichen Verarbeitung? Welche Unterschiede
gibt es zur Literatur der westlichen Moderne? xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Gerhard
Ortinau ist Gründungsmitglied der „Aktionsgruppe Banat“.
Nach Arbeits-und Publikationsverbot verließ der Schriftsteller 1980 Rumänien
und lebt seither in Berlin. Er schrieb u.a.Theaterstücke, Erzählungen,
Gedichte.
Dr.
Markus Bauer ist Journalist, Autor, Kulturhistoriker in Berlin. Er lebte
und arbeitete fünf Jahre in Jassy und ist einer der profiliertesten Kenner
der rumänischen und rumänisch-deutschen Kultur.
Jour
Fixe am 26. Juni im „Leonhardt“: Natalia Toma/Alina Banu: „Rosia
Montana“ – Rumänische und internationale Skandale um Europas
größte Goldmine
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Mittwoch,
den 23. Mai 2012, 19.00 Uhr
Jour
Fixe
im „Leonhardt“ Stuttgarter
Platz 21/Leonhardtstrasse 10627 B-Charlottenburg
(S-Bahn Charlottenbg. U-Bahn Wilmersdorferstr.)
Dr.
Markus Bauer (Berlin)
„Am Anfang war das Gespräch“
Vierzig Jahre „Aktionsgruppe Banat“
Diese
rebellischen jungen Autoren erlangten öffentliche Aufmerksamkeit
erstmals im Frühjahr 1972: die „Neue Banater Zeitung“ brachte
unter dem Titel „Am Anfang war das Gespräch“ ihr Rundtischgespräch,
bei dem sie sich programmatisch zu Literatur , Wahrnehmung und Wirklichkeit äußerten.
Damit war die „Aktionsgruppe Banat“ gegründet – ein
fester Kreis literarischer Intellektueller, die Provokationen und Bespitzelungen
nicht fürchteten. Herta Müller gehörte erst später dazu.
Als sie 2009 den Literaturnobelpreis erhielt, wurde die Gruppe endlich auch
in Deutschland einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Ihr späterer
Ehemann, Richard Wagner war Gründungsmitglied sowie sechs weitere Schriftsteller,
Poeten, Publizisten: Johann Lippet, Gerhard Ortinau, Anton Sterbling, William
Totok, Ernest Wichner, und auch Werner Kremm, Rolf Bossert und Albert Bohn.
Nach drei Jahren, im Sommer 1975, wurde die Gruppe durch die Securitate zerschlagen.
Es folgten Verhöre und für William Totok ein längerer Gefängnisaufenthalt.
Allen gelangte die Ausreise in die Bundesrepublik. Wie wurde
diese bemerkenswerte Vereinigung deutschsprachiger Literatur in intellektuellen
Kreisen Rumäniens wahrgenommen? Konnte sie dort überhaupt
eine Wirkung entfalten? Wie nahm der westdeutsche Literaturbetrieb den Input
der rumänien-deutschen Emigranten auf? Welche Resonanz hatten sie? Gibt
es bei diesen Autoren Übereinstimmungen in der Wahl der Themen und/oder
der sprachlichen Verarbeitung? Welche Unterschiede gibt es zur Literatur der
westlichen Moderne?
Dr.
Markus Bauer ist Journalist, Autor, Kulturhistoriker in Berlin. Er lebte und arbeitete
fünf Jahre in Jassy und ist einer der profiliertesten Kenner
der rumänischen und rumänisch-deutschen Kultur.
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX Nächster
Jour Fixe am 26. Juni im „Leonhardt“: Natalia Toma/Alina Banu: „Rosia
Montana“ – Rumänische und internationale Skandale um Europas
größte Goldmine
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Mittwoch,
den 18. April 2012, 19.00 Uhr
„Jour
Fixe“
im „Leonhardt“ Stuttgarter
Platz 21/Leonhardtstrasse 10627 B-Charlottenburg
(S-Bahn Charlottenbg. U-Bahn Wilmersdorferstr.)
Botschafter
a.D. Constantin Gîrbea (Berlin)
Bukarest – Bonn – Moskau – Berlin
Vor 55 Jahren begann eine neue Epoche der Ost-Westpolitik Am 31. Januar
1967 unterzeichneten die Außenminister Rumäniens
und der Bundesrepublik, Corneliu Manescu und Willy Brandt, den Vertrag zur
Aufnahme diplomatischer Beziehungen beider Staaten. Das war sensationell! Rumänien
tanzte mit der Entsendung eines Botschafters an den Rhein als erster der sog. „Satellitenstaaten“ der
Sowjetunion überaus mutig aus der Reihe. Es begann eine neue Epoche der
Ost-Westpolitik, die nur wenige Jahre später zur Aufgabe der Bonner „Hallstein-Doktrin“ führte.
Welche Interessen verfolgte Nicolae Ceausescu, als er diesen Schritt wagte?
War auf westdeutscher Seite die Familienzusammenführung der Rumäniendeutschen
der wichtigste Grund? Wie reagierte Moskau?
Wie
kaum ein anderer kennt sich der rumänische Diplomat Constantin Gîrbea
in diesen komplizierten Anfängen der rumänisch-(west)deutschen Diplomatie
aus. Als junger Attache wurde er schon im Sommer 1967 von Bukarest an die neue
Bonner Botschaft geschickt. Dort begleitete er sechs Jahre lang den politischen
und praktischen Auf-und Ausbau der diplomatischen Beziehungen. Es folgten Jahre
im Bukarester Außenministerium und etliche Missionen im Ausland. In den
Wendejahren 1990/91 war er Generalkonsul in West-Berlin und wenig später,
nach der Auflösung der Sowjetunion, fünf Jahre rumänischer Botschafter
in Moskau, danach in Uzbekistan, Azerbaidjan, Armenien und Georgien. Er organisierte
verschiedene Konferenzen, mit denen die Aufmerksamkeit der EU auf die politischen
und ökomischen Besonderheiten der Staaten am Schwarzen Meer gelenkt
wurde.
Gerade
veröffentlichte Constantin Gîrbea seine Erinnerungen unter
dem Titel „Diplomat si Ziarist“. Seine spannende Biographie ist
ein Stück lebendige Geschichte der zweiten Hälfte des zwanzigsten
Jahrhunderts.
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Nächster Jour Fixe am 23. Mai im „Leonhardt“: Markus Bauer,
Berlin: „Vierzig Jahre Aktionsgruppe Banat – eine kritische Bestandsaufnahme“.
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Freitag,
30. März 2012, 17.30 Uhr
CARAGIALE
JAHR 2012. Filmvorführung. Vortrag. Diskussion. Programm:
17.30: „Das Brot des Exils” (Dokumentarfilm,
2002, Regie: Alexandru Solomon), 26 Min., OmdeU
18.30:
Vortrag und Podiumsdiskussion zum Thema „Caragiale
in Berlin”
Mit: Prof. Dr. Gelu Ionescu (München), Prof. Dr. Liviu Papadima
(Universität Bukarest)
20.00 – 21.00:
Pause
21.00: „Warum läuten die Glocken, Mitica?“ (Spielfilm,
1985, Regie: Lucian Pintilie), 120 Min., OmengU
Prof.
Dr. Gelu Ionescu (*1937) : Literaturwissenschaftler und Kritiker,
Essayist, Kulturjournalist, Redakteur beim Radio Freies Europa (1983-1995).
1982 ging er ins Exil nach Deutschland. Veröffentlichungen in
den rumänischen Literaturzeitschriften Contemporanul, Via?a
româneasca, Amfiteatru, România literara, Vatra, Steaua,
Apostrof.
Prof.
Dr. Liviu Papadima (*1957) unterrichtet an der Philologie Fakultät der Universität Bukarest. Zahlreiche Arbeiten
zu Caragiales Werk: Caragiale, natürlich (Caragiale, fireste),
I. L. Caragiale’s Komödien(Comediile lui Caragiale), Hat
die Zeit noch Geduld? (Mai are timpul rabdare).
Ort:
Rumänisches
Kulturinstitut Berlin,
Koenigsallee 20 A,
14193 Berlin,
Tel. 030 890 61 987,
Fax. 030 890 61 988,
E-Mail: office@rki-berlin.de
Verkehrsverbindung:
S 4, S 45 S-Bhf. Halensee, S 7, S 9 S-Bhf. Grunewald, Bus 119,
Haltestelle: Erdenerstraße In
Zusammenarbeit mit Deutsch-Rumänische Gesellschaft Berlin
e.V.
Mit
freundliche Unterstützung: National Zentrum für Film
und "Arte Vizuale" Stiftung.
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Mittwoch,
den 28. März 2012, 19.00 Uhr
„Jour
Fixe“
Christof
Kaiser (Berlin)
Durch
das Banat bis zum Eisernen Tor
Das Banat - vom Nordwesten bis zum Südosten
Die
VII. Studienreise der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft
- Lichtbildervortrag - Fast
zwei Dutzend Stationen in zehn Tagen – dies Pensum haben
die Teilnehmer der VII. Studienreise unserer Gesellschaft unter der
sachkundigen Leitung von Christof Kaiser bewältigt. Von Szeged,
der südlichsten ungarischen Großstadt bis zur südöstlich
gelegenen rumänischen Hafenstadt Drobeta-Turnu Severin an der
Donau führte die Reise durch die vielfältigen Landschaften
Rumäniens. Ausgangspunkt der Reise war das Banat – eine
von wechselvoller Geschichte und ethnischen Auseinandersetzungen
gezeichnete Region, die nach dem 1. Weltkrieg von Ungarn losgelöst
und zu zwei Dritteln Rumänien, zu einem Drittel dem damaligen
Jugoslawien zugesprochen wurde. Die kleine Gemeinde Tschakowa/ Ciacova
beispielsweise war vor hundert Jahren noch zu gleichen Teilen deutsch,
ungarisch, serbisch und rumänisch besiedelt. Heute stellen neben
den Rumänen die Ungarn und die Roma jeweils etwa 10 Prozent
der Bevölkerung. Weitere Stationen,u.a. Temeswar/Timisoara,
das rumänische „Klein-Wien“, das Banater Bergland,
die üppigen Weinbaugebiete, auch Nitzkydorf/Nitchidorf, das
Heimatdorf von Herta Müller und die Kleinstadt Großsanktnikolaus/Sannicolau
Mare, wo 1972 der oppositionelle Literaturkreis „Aktionsgruppe
Banat“ gegründet wurde. Christof Kaiser hat rund 800 Fotos
mitgebracht: die schönsten wird er uns in seinem Vortrag über
die Reiseroute- und die Reiseeindrücke zeigen.
Christof
Kaiser,
Mitglied des Vorstands der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft,
ist Geograph und Stadt-und Regionalplaner. Er hat sich seit vielen Jahren auf
Rumänien, Ungarn und den gesamten Balkan spezialisiert. Den Mitgliedern
der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft ist er als kenntnisreicher und umsichtiger
Reiseführer bekannt.
Ort:
„Leonhardt“ Stuttgarter
Platz 21/Leonhardtstrasse,
10627 B-Charlottenburg
Verkehrsverbindungen:
S-Bahn Charlottenbg. U-Bahn Wilmersdorferstr.
Jour
Fixe im April: Der rumänische Ex-Diplomat und Insider Constantin
Girbea über die Rumänisch-Westdeutsche Diplomatie seit Aufnahme der
Beziehungen in den 1960ziger Jahren. Ort: „Leonhardt“, der Termin
wird rechtzeitig bekannt gegeben.
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Montag,
den 19. März 2012, 19.00 Uhr
Z
U S Ä T Z L I C H E R
„Jour Fixe“ im „Leonhardt“
Stuttgarter Platz 21/Leonhardtstrasse,
10627 B-Charlottenburg
(S-Bahn Charlottenbg. U-Bahn Wilmersdorferstr.)
Stefanie
Moser (Bukarest)
Vortrag
und Diskussion Protest
wider die politische Gleichgültigkeit
Die Straßenproteste in Rumänien und ihre Auswirkungen
auf die Politik
In
Rumänien wird seit Wochen demonstriert. Der Protest richtete
sich zunächst
gegen eine umstrittene Gesundheitsreform und wandelte sich schnell in eine
Sammelbewegung gegen eine Vielzahl von Missständen im Land. Zum ersten
Mal seit der Wende gehen die Bürger in Rumänien spontan, landesweit
und ausdauernd auf die Straße. Im Fokus stehen die Spar- und Reformpolitik
der Regierung sowie der Verfall der Demokratie. Die Kritik richtet sich
sowohl gegen Präsident und Regierung als auch gegen die parlamentarische
Opposition.
Die Demonstrationen fügen sich ein in die jüngsten Protestwellen
in anderen europäischen Staaten. Auch in Rumänien sind alle Generationen,
unterschiedliche soziale Schichten und zivilgesellschaftliche Gruppierungen
beteiligt. Die in den westlichen Medien hervorgehobenen gewalttätigen
Ausschreitungen blieben ein Randphänomen. Der Protest verläuft überwiegend
friedlich und zivilisiert: auf dem Bukarester Universitätsplatz stellen
sich die Demonstranten jeden Tag auf den Seiten des Platzes auf, breiten ihre
Banner aus und skandieren ihre Parolen, während in der Mitte der sechsspurige
Verkehr unbehelligt weiterrollt. Zwar geht nur eine Minderheit auf die Straße,
jedoch erklärten in einer Umfrage Ende Januar 81 Prozent der Rumänen,
die Demonstrationen seien eine gute Sache.
Die
neue Protestbewegung hat das politische Establishment unvorbereitet
getroffen. Können die Proteste die politische Agenda Rumäniens beeinflussen?
Können sie im Superwahljahr 2012 zu einem wichtigen Faktor werden? Wie
werden sie die weitere Demokratisierung des Landes beeinflussen? Wird der „Winter
der Proteste“ in einen Frühling des neuen politischen Selbstbewusstseins
der Bürger münden? Stefanie
M. Moser ist seit 2007 Landesvertreterin der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Rumänien und der Republik Moldau. Zuvor war sie in der Internationalen
Politikanalyse der FES für Europäische Außen- und Sicherheitspolitik
zuständig. Stefanie Moser studierte Europäische Studien in Osnabrück
und London.
Jour Fixe am 18. April im „Leonhardt“: Der rumänische Ex-Diplomat
und Insider Constantin Girbea über die Hintergründe der Rumänisch-Deutschen
Diplomatie vor und seit der Aufnahme der Beziehungen in den 1960ziger Jahren.
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Dienstag, den 21. Februar 2012, 19.00 Uhr
„Jour
Fixe“
Keno
Verseck (Berlin)
Rumänien
und seine Ungarn
Verwaltungsreform
schürt alte Konflikte u. neuen Nationalismus
Vortrag
und Diskussion
Am 16. Dezember 2011 kam es im Eisstadion von Csikszereda im
rumänischen
Szeklerland zum Eklat. Die Rumänen hatten die Ungarn besiegt. Wie üblich,
wurde zunächst die rumänische, dann die ungarische Nationalhymne gespielt.
Als „Gott segne den Ungarn“ erklang, sangen die 22 Ungarn in der
siegreichen, 24-köpfigen rumänischen Eishockey-Nationalmannschaft aus
voller Kehle die Hymne der Verlierer mit. Die aufsässige Aktion sorgte für
Schlagzeilen weit über die Landesgrenzen hinaus. Der Vorfall zeigt: alte
- besonders nach dem Ersten Weltkrieg aufgestaute - Konflikte spalten die Nation
immer noch.
Der seit langem schwelende Streit zwischen den Rumänen und den rumänischen
Ungarn könnte sich zu einem gefährlichen Feuer entflammen, wenn die
Territorial- und Verwaltungsreform in den nächsten Monaten weiter Gestalt
annimmt. Die Bukarester Regierung plant, die 41 Landkreise Rumäniens zu
acht Großkreisen zusammen zu fassen. Die Begründung ist plausibel:
weniger Bürokratie, straffere Verwaltung, Dezentralisierung. Jedoch bedeutete
der Plan, dass die drei Kreise des ostsiebenbürgischen Szeklerlandes, in
denen die Ungarn zwischen 50 und 80 Prozent der Bevölkerung ausmachen, dem
Großkreis Zentralrumänien einverleibt würden - der Anteil der
Ungarn würde schlagartig auf unter 30 Prozent sinken. In der Lokalpolitik
wäre die ungarische Minderheit stark geschwächt; Verwaltung und öffentlicher
Dienst wären rumänisch dominiert. Radikale Vertreter der ungarischen
Minderheit warnen vor einer „Assimilierungspolitik“ und rufen zu
Protesten auf. Wieweit schürt die Regierung Orban von Budapest aus den Konflikt?
Welche Rolle spielt Laszlo Tökes, im Dezember 1989 Symbol des Aufstandes
in Timisoara, heute „radikaler“ Abgeordneter im Europaparlament,
bei den Szekler-Forderungen nach territorialer Autonomie? Droht die Abwanderung
weiterer rumänischer Ungarn ins Nachbarland, nachdem seit 1990 rund 200.000
Angehörige der ungarischen Minderheit aus Rumänien nach Ungarn abgewandert
sind? Der
Journalist Keno Verseck berichtet seit langem über Rumänien
und Ungarn und ist ein kompetenter Kenner des rumänisch-ungarischen
Konflikts. Er lebte zwei Jahre im Szeklerland. Er spricht, (selten
für ausländische Berichterstatter!) rumänisch u n
d ungarisch.
ORT:
„Leonhardt“
Stuttgarter
Platz 21/Leonhardtstrasse,
10627 B-Charlottenburg
(S-Bahn Charlottenbg. U-Bahn Wilmersdorferstr.)
Bitte
vormerken: Nächster Jour Fixe am 28. März im „Leonhardt“ – Christof
Kaiser: „Die Reise ins Banat – Rumäniens vielfältige
Landschaft“ Lichtbildervortrag über die letzte Studienreise
der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft
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Freitag,
den 17. Februar 2012, 19.00 Uhr
"SOS
- Kirchenburgen" Situation,
Hoffnungen und
Perspektiven für die einmalige
siebenbürgische Kirchenburgenlandschaft
Vortrag
von Dipl.
Ing. Philipp Harfmann (Leitstelle
Kirchenburgen)
anschließend:
Oh
Jammer im Harbachtal / Dor si jale
Film
von Günter Czernetzky in Zusammenarbeit
mit Studierenden der Lucian-Blaga Universität Sibiu (Hermannstadt)
Ort:
Rumänisches Kulturinstitut Berlin,
Koenigsallee 20 A,
14193 Berlin,
Tel. 030 890 61 987,
Fax. 030 890 61 988,
E-Mail:
office@rki-berlin.de
Verkehrsverbindung:
S 4, S 45 S-Bhf. Halensee, S 7, S 9 S-Bhf. Grunewald, Bus 119,
Haltestelle: Erdenerstraße Nach
1989 haben die meisten Siebenbürger Sachsen ihre Heimat
verlassen. Seitdem sind ihre Kirchenburgen bis auf wenige Ausnahmen
dem Verfall preisgegeben. Trotz Unterstützung der Ausgewanderten
gelingt es den kleinen Gemeinden nicht, ihre Kirchenburgen denkmalgerecht
zu erhalten und dort, wo es keine Gemeinde mehr gibt, beschleunigt
sich der Prozess. Dieses Szenario vor Augen, entschloss sich die
Evangelische Kirche A.B. in Rumänien 2007 unter ihrem Dach
ein Projektbüro einzurichten, das sich dem Erhalt dieses einzigartigen
kulturhistorischen und architektonischen Erbes widmen soll. Die
sog. Leitstelle Kirchenburgen hat seit 2007 mit ihrem „Dächerprogramm“ an
zahlreichen Kirchenburgen erste bauliche Maßnahmen zur Sicherung
gegen einen weiteren Verfall unternommen und damit die Voraussetzungen
für mittel- und langfristige Planungen geschaffen.
Philipp
Harfmann, Dipl. Ing. für Stadt- und Regionalplanung,
Studium an der TU Berlin und der Eurasischen Universität Astana
(Kasachstan), ist gebürtiger Berliner mit Wohnsitz in Berlin
und Hermannstadt. 2008 Beginn der Tätigkeit in der Leitstelle
Kirchenburgen, seit 2010 Projektleiter. Herr Harfmann wird kurz
die Geschichte der Kirchenburgen darstellen, dann über die
aktuelle Situation mit ihren Herausforderungen und Problemen berichten,
erfolgreiche Bauprojekte vorstellen und zum Schluss auf die Aufgaben
und Ziele der Leitstelle eingehen.
Günter Czernetzky, in Schäßburg (Sighisoara) geboren,
lebt seit 1978 in Deutschland (zurzeit abwechselnd in München
und Berlin). Autor, Filmemacher und Produzent mehrerer Dokumentarfilme über
die Siebenbürger Sachsen in ihrer jüngeren und jüngsten
Geschichte. Der Film über das Harbachtal ist eine Gemeinschaftsproduktion
mit Studierenden der Fakultät für Journalistik der Lucian-Blaga
Universität, wo Günter Czernetzky 2010/2011 einen Lehrauftrag
innehatte.
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Donnerstag, den 26. Januar 2012, 19.00 Uhr
„Jour
Fixe“ Dr.
Silvia Zimmermann (Mannheim) und Dr. Gabriel Badea-Paun (Paris):
Carmen
Sylva: Die dichtende Königin auf Rumäniens Thron
- Literatur, Legende, Musik, Malerei, Mythos -
Vortrag
und Diskussion
- anschließend kleiner Empfang –
Sie
war der Popstar der Belle Epoque: die Pariser Skandalblätter
berichteten regelmäßig vom Tun und Lassen der aus Deutschland
stammenden rumänischen Königin Elisabeth (1843-1916).
Unter dem Pseudonym „Carmen Sylva“ (Waldgesang) verfasste
sie Gedichte, Romane, Lieder und Märchen und wurde sogar von
der berühmten Academie Francaise ausgezeichnet. Ihre Dichtung
inspirierte den jungen George Enescu zu zwanzig Kompositionen.
Der Maler Vincent van Gogh lobte ihre Aphorismen. In Schloss Pelesch
sah man sie in romantischer Kleidung an der Staffelei oder an der
Orgel. Stets waren ihre Auftritte perfekt inszeniert und sie selbst
umhüllt von einem „Waldduft“, den sie aus Pflanzen
und Blüten aus dem Schlossgarten herstellen ließ. Sie
schrieb auf deutsch und übersetzte rumänische Literatur.
Sie sammelte rumänische Märchen, schuf Nachdichtungen
(„Pelesch-Märchen) und verfasste das Schlachtlied „Die
Wacht an der Donau“, mit der die Rumänen im Jahr 1877
in den Krieg gegen die Türkei zogen. Als Königin Elisabeth
setzte sie die große Popularität ihrer Schriftsteller-Persönlichkeit „Carmen
Sylva“ geschickt ein, um im europäischen Ausland für
das junge und ferne Königreich Rumänien zu werben. Ihre
Literatur, ihr soziales Engagement, ihr Interesse für Kunst,
all das war Bestandteil ihrer modern anmutenden PR-und Öffentlichkeitsarbeit
im Dienste des Königshauses. Welche Bedeutung hatte Carmen
Silva tatsächlich zu ihrer Zeit? Was fasziniert an ihr auch
heute noch, so dass die Königin, Künstlerin und Kulturvermittlerin
im 21. Jahrhundert wiederentdeckt wird?
Silvia I. Zimmermann stammt aus Sibiu/Rumänien, studierte
u.a. Germanistik, Kunstgeschichte und Soziologie. Mehrere Publikationen widmete
sie Carmen Sylva.
Über
den Autor der Biographie „Carmen
Silva“: Dr. Gabriel Badea-Paun stammt aus Sinaia/Rumänien,
studierte Geschichtswissenschaft und Kunstgeschichte in Bukarest
und Paris. Für seine Kunstgeschichtlichen Publikationen erhielt
er mehrere Auszeichnungen. Seine Biographie über Carmen Sylva
wurde von Silvia.I. Zimmermann ins Deutsche übersetzt.
Ort:
Rumänisches
Kulturinstitut, Königsallee
20 A, Berlin 14193 (Grunewald)
(S-Bahn Station Grunewald, Bus M 19 )
Nächster Jour Fixe am 21. Februar 2012 im „Leonhardt“ -
Keno Verseck: „Rumänische Ungarn fordern mehr Autonomie“
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Dienstag, 24. Januar 2012, 19.00 Uhr
Buchpräsentation
Gelebte
Multikulturalität - Czernowitz und die Bukowina
herausgegeben
von V. Popovici, W. Dahmen, J. Kramer
EINLADUNG
Der
2010 erschienene Band vereinigt Beiträge
eines an der Universität Jena durchgeführten Symposiums
des Balkanromanistenverbands zur Multikulturalität der Bukowina
und ihrer Hauptstadt Czernowitz in Geschichte und Gegenwart, an dem
Kulturwissenschaftler, Historiker, Sprach- und Literaturwissenschaftler
teilnahmen. So konnte ein Bogen vom Ende des Fürstentums Moldau über
den habsburgischen Vielvölkerstaat, die Zugehörig-keit
zu Großrumänien bis hin zur sowjetischen und ukrainischen
Phase geschlagen werden, Für letzteres steht z.B. der Beitrag „Rumänisch
als Minderheitensprache aus der Schüler- und Lehrerperspektive
im heutigen Czernowitz“.
Im
Anschluss werden Ausschnitte aus den Filmen über
Czernowitz des berühmten Dokumentarfilmregisseurs Volker Koepp
gezeigt.
Dr.
Markus Bauer im Gespräch mit
Prof.
Dr. Wolfgang Dahmen
Tetyana Klouber
Dr. Anke Pfeifer Dr.
Markus Bauer, Berlin - freier Autor und Journalist; Studium d.
Germanistik und Geschichte in Passau und Marburg; DAAD-Lektor
an der "Al.I.Cuza"-Universität Iasi; Research Fellow
an der Universität Portsmouth in einem Projekt zur jüdischen
Presse in Czernowitz; Bücher, Aufsätze und Zeitungsartikel
zur Kulturgeschichte Rumäniens.
Prof.
Dr. Dr. h.c. Wolfgang Dahmen, Universität Jena – Professor
für Rumänische Sprach- und Literaturwissenschaft; Vorsitzender
des Wissenschaftlichen Beirats der Südosteuropa-Gesellschaft;
Sprecher des Graduiertenkollegs „Kulturelle Orientierungen
und gesellschaftliche Ordnungsstrukturen in Südosteuropa“;
Mitherausgeber der „Zeitschrift für Balkanologie“ sowie
des „Balkan-Archivs“.
Tetyana
Kloubert, M.A., Jena, Universität Jena – wissenschaftliche
Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Erwachsenenbildung, Promotionsstipendiatin
der Studienstiftung des Deutschen Volkes, Forschungsprojekt: „Aufarbeitung
der Vergangenheit in russischen, ukrainischen und polnischen Bildung
Erwachsener“. Regieassistentin und Dolmetscherin bei mehreren
Dokumentarfilmen von Volker Koepp über Ost- und Mitteleuropa.
Dr.
phil Anke Pfeifer, Berlin - z.Zt. freiberuflich als Lehrbeauftragte,
wiss. Autorin und Übersetzerin aus dem Rumänischen tätig;
Studium der Romanistik in Berlin und Bukarest; Forschung und Lehre
u.a. in Berlin, Frankfurt/Oder, Potsdam, Leipzig, Jena, Bukarest;
zahlreiche Publikationen zur rumänischen Literatur und Kultur.
Volker
Koepp - geboren am 22. Juni 1944 in Stettin, absolviert nach dem
Abitur 1962 zunächst eine Lehre als Maschinenschlosser
mit Facharbeiter-Abschluß. Studium an der Deutschen Hochschule
für Filmkunst Potsdam-Babelsberg. Für sein künstlerisches
Gesamtwerk erhielt Volker Koepp 2005 den Georg Dehio-Kulturpreis
des Deutschen Kulturforums östliches Europa.
In
Zusammenarbeit mit dem rumänischen Kulturinstitut "Titu Maiorescu".
Ort:
Rumänisches Kulturinstitut Titu Maiorescu
Königsallee 20 a.- Berlin-Grunewald
Verkehrsverbindungen:
S 4 und S 45 Halensee - S 7 und S 9 Grunewald - Bus M 19 Erdener
Straße
In
Zusammenarbeit mit dem Rumänischen Kulturinstitut
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Dienstag, den 20. Dezember, 19.00 Uhr
Jour Fixe
Prof. Dr. Anton Sterbling
Der
Niedergang der kommunistischen Herrschaft und das Ende des Ceausescu-Regimes
-Strukturgeschichtliche Betrachtungen
-
Aus Anlass der 22zigsten Jahrestage der Rumänischen
Revolution - Am
Abend des 20. Dezember 1989, vor genau 22 Jahren, gab Ceausescu
in einer Fernsehansprache die blutigen Geschehnisse in Timisoara
zu. Seine im ganzen Land ausgestrahlte Rede hatte zur Folge, dass
die Unruhen auf Bukarest und andere Städte übersprangen.
Der 20. Dezember war insofern von großer Bedeutung für
den weiteren Verlauf der revolutionären Ereignisse, die am 16.
Dezember in Timisoara begannen und zum Umsturz des Ceausescu-Regimes
führten.
Die
Rumänische Revolution von 1989 bestand aus einer schließlich
das ganze Land umfassenden Kette von Demonstrationen, Unruhen und
Straßenkämpfen. Das Ende der Revolutionstage kann man
auf den 27. Dezember datieren. An diesem Tag strahlte das Fernsehen
die Aufzeichnung der Hinrichtung von Nicolae Ceausescu und seiner
Frau Elena aus, die am 25. Dezember nach einem neunzig Minuten
dauernden Schauprozess exekutiert worden waren.
Rumänien war das letzte Land im Herrschaftsbereich der Sowjetunion,
in dem die mutigen Aufstände des Volkes die kommunistischen
Machthaber abschüttelten. Konnte die rumänische Revolution
gelingen, weil sich schon seit den achtziger Jahren der politische
und ökonomische Niedergang der kommunistischen Regime in ganz
Ost-Europa abzeichnete? Welche historischen Faktoren bestimmten die
demokratische Wende 1989/90 und die spätere Europäisierung
Rumäniens? Die Proteste gegen das Ceausescu-Regime begannen
in Timisoara, der wichtigsten Stadt des Banat – Zufall oder
Notwendigkeit?
Ort:
im „Leonhardt“ Stuttgarter
Platz 21/Leonhardtstrasse, 10627 B-Charlottenburg
(S-Bahn Charlottenbg. U-Bahn Wilmersdorferstr.)
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Prof.
Dr. Anton Sterbling hat eine Professur für Soziologie
und Pädagogik an der Hochschule der Sächsischen Polizei
(FH) in Rothenburg (Oberlausitz) und stammt aus dem Städtchen
Großsanktnikolaus (SLnicolau-Mare) im westlichen Banat. Sterbling
gehört zu den Gründungsmitgliedern der „Aktionsgruppe
Banat“, die sich Anfang der 1970ziger Jahre von einem literarisch
ausgerichteten Zirkel zu einer politischen Gruppierung entwickelte
(Mitglieder u.a. William Totok, Herta Müller, Richard Wagner).
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Nächster Jour Fixe am Donnerstag, den 26 Januar 2012 in Kooperation
mit dem Rumänischen Kulturinstitut: Dr. Silvia Zimmermann und
Dr. Gabriel Badea-Paun über Königin Elisabeth von Rumänien,
die als die Schriftstellerin „Carmen Silva“ Rumänien
in Europa populär machte und ein Star der Belle Epoque wurde.
(im RKI)
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Mittwoch, den 16. November, 19.00 Uhr
Jour
Fixe
Joachim
Krauss M.A., Berlin:
„Alles über
Zigeuner?“
Wie siebenbürgisch-ungarische Beiträge das moderne Zigeunerbild
prägten
Die
Roma aus Rumänien und anderen Balkanstaaten, die seit 2009
verstärkt in die Hauptstadt einwandern, sind regelmäßig
Thema der Berliner Tageszeitungen. Zweifellos bemühen sich die
Berichte über die Roma um Objektivität und Fairness. Jedoch
entdecken Soziologen und Historiker, die sich mit der sogenannten „Zigeunerforschung“ befasst
haben, bei genauerer Betrachtung altbekannte Vorurteile und Stereotypen,
mit denen das „Fahrende Volk“ charakterisiert wird. Das
moderne Zigeunerbild ist immer noch gezeichnet von Romantik und Rassismus.
Einerseits die romantisierende Prägung durch Operetten und Schlagerschnulzen,
andererseits die rassistische Diffamierung der Roma als faul, kriminell,
unzuverlässig. Woher kommt dieses Zigeunerbild, das sich in
Mitteleuropa festgesetzt hat? Wie kommt es, dass Menschen, die noch
nie einen Roma gekannt haben, dieses negative Zigeunerbild haben?
Der Historiker Joachim Krauss hat die Herausbildung des Zigeunerbildes
in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts verortet. Im Jahr
1783 erschien die Schrift „Die Zigeuner“ das Göttinger
Theologie-Professors Heinrich Moritz Gottlieb Grellmann, die auch
den Bücherschrank von Goethe und Herder zierte und die das Negativbild
begründete, das sich seither durch Literatur, Politik, Medien
und Wissenschaft zieht. Grellmann betrieb zum Thema „Zigeuner“ (auch
nach damaligen Ansprüchen!) keinerlei Forschung. Das Wissen,
das er in diesem Standardwerk der „Zigeunerforschung“ zusammentrug,
ist, kurz gesagt: abgeschrieben. Grellmann bezog seine Informationen
aus südosteuropäischen Quellen. Besonders ergiebig waren
z.T. über hundert Jahre alte Reiseberichte, Zeitschriften und
Briefe, die in Siebenbürgen und Ungarn erschienen bzw. verfasst
worden waren. Grellmann übernahm diese Quellen ungeprüft.
Sie bildeten die Grundlage für eine weitere Überzeichnung
des Negativbildes in den folgenden Jahrzehnten.
Der
Berliner Historiker Joachim Krauss M.A. hat zahlreiche Publikationen
zur Problematik des „Zigeunerbildes“ erarbeitet. Krauss
veröffentlicht regelmäßig im Jahrbuch für Antisemitismusforschung
und in der Zeitschrift für Balkanologie.
ORT:
im „Leonhardt“ Stuttgarter
Platz 21/Leonhardtstrasse, 10627 B-Charlottenburg
(S-Bahn Charlottenbg. U-Bahn Wilmersdorferstr.)
************************************************************
Aus
Anlass des 22zigsten Jahrestages der rumänischen Revolution
vom Dezember 1989: Prof. Dr. Anton Sterbling: „Der Niedergang
der kommunistischen Herrschaft und das Ende des Ceausescu-Regimes.
Strukturgeschichtliche Betrachtungen." Jour Fixe am Dienstag,
den 20. Dezember, 19.00 Uhr, im „Leonhardt“.
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Freitag, den 04. November 2011, 19.30 Uhr
Lesung mit musikalischer Begleitung
Edith Ottschofski liest aus ihrem Gedichtband:
der
schaum der wörter
Johannis
Reeg Verlag Bamberg, 2010 Klang-
und Wortbild sind für diese Gedichte wichtig: Manchmal erschließt
sich ein "Sinn" erst über das Lautlesen, wie auch
das optische Bild der Verse und verrückte Buchstaben ei-nen
hohen ästhetischen Reiz ausüben. Hier mag jemand übliche
Sprache nicht einfach benutzen; hier will jemand Sprache erschaffen
- ohne dabei eine neue Lexik zu erfinden. Die Autorin schreibt
in einer eigenen "Weltsprache", sie nutzt zahlreiche
Eigenschöpfungen, Dialekt und vor allem romanische Sprach-Einsprengsel.
Man muss sich auf diese Texte, auf deren Spiel mit Realität,
Assoziation, Klang und von fern aufscheinende Erinnerung einlassen
- dann haben Hörer und Leser Gewinn.
Matthias Biskupek
Mihai V. Iliescu begleitet die Lesung auf der Konzertgitarre
Ort:
Rumänisches Kulturinstitut „Titu Maiorescu“,
Koenigsallee 20A,
14193 Berlin-Grunewald,
Tel.:
Tel. 030 - 890 61 987,
Fax. 030 - 890 61 988,
E-mail: office@rokultur.de
Verkehrsverbindungen:
S41,
S42, S45, S46, S47 Halensee, S7, S9 Grunewald, Bus 119 Erdenerstraße
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Edith Ottschofski ist 1964 in Temeswar geboren. Sie studierte Französisch
und Deutsch an der Universität ihrer Heimatstadt. 1990 reiste
sie in die Bundesrepublik aus. Nach einem Aufbaustudium in Freiburg
zog sie 1995 nach Berlin, wo sie an der Humboldt-Universität
sowie als freie Journalistin und Übersetzerin arbeitet. Sie
schrieb für das DeutschlandRadio Berlin Features über
I. L. Caragiale, Oskar Pastior und Gellu Naum und Rezensionen für
Zeitungen und Zeitschriften. Sie veröffentlicht Gedichte und
Prosa in Zeitschriften.
Mihai
Victor Iliescu ist 1975 in Bukarest geboren, wo er seine musikalische
Ausbildung im Alter von 5 Jahren begann. Er studierte bei Nicolae
Epureanu, dem Vater der klassischen Gitarre in Rumänien. In
seiner langjährigen Laufbahn als Konzertgitarrist erhielt M.
Iliescu zahlreiche Preise auf nationalen Festivals und spielte als
Solist mit allen größeren Symphonie-orchestern in seinem
Heimatland sowie in Italien.
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Freitag, den 28. Oktober 2011, 18:00 Uhr
Mitgliederversammlung
am Freitag, den 28. Oktober 2011
18:00 - 21:00 Uhr
Ort
Rumänisches Kulturinstitut, Königsallee
20A, 14193 Berlin
(S Bahnhöfe Halensee oder Grunewald, Bus M 19 - Erdener Straße)
Musikalisches Rahmenprogramm
Duo
Sebastian Konkol und Robert Gromotka mit Gitarre, Oud und Kontrabass
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Kleiner Empfang im Anschluss
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Mittwoch, den 26. Oktober 2011, 19.00 Uhr
Jour
Fixe
Adriana STANESCU, Berlin
Gesandte - Stellvertreterin des Botschafters von Rumänien
„Die Donaustrategie der EU – was bedeutet sie für Rumänien?“
Vortrag und Diskussion
anschliessend kleiner Umtrunk
Die
Donaustrategie der EU umfasst vierzehn Länder, davon acht
EU-Mitgliedstaaten (Bulgarien, Deutschland, Österreich, Rumänien
Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn), durch die der Strom fließt
oder die im Einzugsbereich des fast 3000 Kilometer langen Flusses
liegen. Rumänien ist stärker betroffen als andere Länder,
denn Rumänien hat den größten Anteil an der Donau.
Beispielsweise liegen dreiviertel des gewaltigen Donaudeltas (an
der Grenze zu Moldavien und der Ukraine) auf rumänischen Territorium
und die Donau bildet eine 500 Kilometer lange Grenze zwischen Rumänien
und Bulgarien. Rumänien hat deshalb ein großes Interesse
an der Entwicklung und tatsächlichen Umsetzung der „Donaustrategie“,
die Anfang des Jahres verabschiedet wurde. Ziel der EU ist, Projekte
anzustoßen, bei denen die teilweise kulturell, sprachlich und
politisch getrennten Regionen an den Ufern des Flusses grenzüberschreitend
zusammenarbeiten. Zweifellos ist die EU-Donaustrategie auch ein Friedensprojekt
insofern, als die nachbarschaftlichen Beziehungen der durch den Fluss
getrennten und zugleich verbundenen Staaten und Regionen verbessert,
alte Feindschaften befriedet werden sollen. Sinnvolle Projekte gäbe
es mehr als genug: die Donau- Binnenschifffahrt verspricht sich durch
tiefere Fahrrinnen einen Aufschwung; die Straßen und Zugstrecken
entlang des Flusses müssten ausgebaut, der Tourismus und der
kulturelle Austausch gefördert, zerstörte Brücken
wiederhergestellt und neue gebaut und zugleich die im Donauraum besonders
vielfältige Flora und Fauna durch Umweltgesetze geschützt
werden. Solche Projekte gemeinsam, über Grenzen hinweg zu entwickeln
verlangt von Rumänien, den anderen EU-Neulingen oder EU-Anwärtern
einen idealistischen Kraftakt. Diese Aufgabe kann nur gelingen, wenn
der gesamte private Sektor mitmacht, also die Organisationen der
Zivilgesellschaft, Bürgerinitiativen, Nicht-RegierungsOrganisationen
und, natürlich, die private Wirtschaft. Wie bereitet sich Rumänien
auf diese neue Herausforderung vor?
Adriana Stanescu ist seit August Gesandte und Stellvertreterin
des rumänischen Botschafters in Berlin. Sie war zuvor sechs
Jahre lange in Wien, zuletzt als Geschäftsträgerin der
Botschaft von Rumänien. Davor arbeitete sie u.a. im Bukarester
Verteidigungs-und Außenministerium.
Ort:
Rumänisches
Kulturinstitut
Königsallee
20 A
Berlin 14193 (Grunewald)
(S-Bahn Station Grunewald, Bus M 19 )
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November-Jour
Fixe am 16. November im „Leonhardt“: der Historiker
Joachim Krauß M.A. über das vorurteilsbeladene Bild
des „Zigeuners“, das Ende des 18. Jh. vor allem durch
siebenbürgisch/rumänisch/ungarische Literatur und Reiseberichte
entstand.
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Montag, den 26. September 2011, 19.00 Uhr
Gernot
Erler MdB
„Die Donaustrategie der EU - ein europäisches Jahrhundertprojekt“ Vom
Grenzfluss zum Strom der europäischen Einheit
Vortrag
und Diskussion
Anschließend
kleiner Umtrunk Vierzehn
Länder, davon acht EU-Mitgliedstaaten (Bulgarien,
Deutschland, Österreich, Rumänien Slowakei, Slowenien,
Tschechien, Ungarn) durchquert die Donau auf ihrem Weg von der Quelle
im Schwarzwald bis zum Donaudelta zwischen Rumänien, Moldavien
und der Ukraine, wo sie ins Schwarze Meer mündet. Der Lebensstandard
der 115 Millionen Menschen, die in den Anrainerstaaten leben, verschlechtert
sich von West nach Ost; die sozialen, politischen, wirtschaftlichen
und kulturellen Gegebenheiten könnten gegensätzlicher nicht
sein. Trotz aller Unterschiede gibt es ein gemeinsames, verbindendes
Thema: die Donau. Der Fluss schafft vielfältige Probleme, die
alle betreffen (Hochwasser, verseuchtes Wasser, begrenzte Schifffahrt)
aber auch Vorteile, von denen alle Anrainer profitieren (bezaubernde
Landschaften, Tourismus, Fischfang). Anfang des Jahres verabschiedete
die EU ihre „Donaustrategie“, die Projekte anstoßen
will, bei denen die Regionen an den Ufern des Flusses grenzüberschreitend
zusammenarbeiten. Die Donau- Binnenschifffahrt verspricht sich durch
tiefere Fahrrinnen einen Aufschwung; die Straßen und Zugstrecken
entlang des Flusses sollen ausgebaut, der Tourismus gefördert,
zerstörte Brücken wiederhergestellt und neue gebaut werden.
Wie will die EU konkrete Projekte anregen, aussuchen, finanziell
fördern? Welche Konflikte zwischen Naturschutz und Wirtschaftsförderung,
zwischen Umweltschutz und Gütertransport zeichnen sich ab? Kann
die Donaustrategie die nachbarschaftlichen Beziehungen der durch
den Fluss getrennten Staaten verbessern, alte Feindschaften befrieden?
Gernot
Erler MdB, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion,
Präsident der Südosteuropa-Gesellschaft, von 2005-2009
Staatsminister im Auswärtigen Amt, Vorsitzender des Deutsch-Bulgarischen
Forums, ist einer der profiliertesten deutschen Ost-Europa-Politiker.
Ort:
Europäische
Akademie Berlin
Bismarckallee
46-48
14193 B-Grunewald
Verkehrsverbindung:
Bus M 19 Haltestelle Taubertstrasse
Anmeldung:
Bitte anmelden: eab@eab-berlin.eu oder Tel. 89 59 51 0)
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Jour
Fixe im Oktober: Frau Brandusa Predescu, Generalkonsulin von
Rumänien (München): „Die Donaustrategie der
EU – aus rumänischer Sicht“ Datum und Ort
werden rechtzeitig bekannt gegeben!
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Mittwoch,
22. Juni 2011, 18.00 Uhr
VORTRAG von und mit Dr. Ottmar Trasca
ORT:
Raum
338 des Berliner (Roten) Rathauses (3. Etage; Zugang über Toreinfahrt Jüdenstraße,
Fahrstuhl im Hof) REFERENT:
Dr.
Ottmar TRASCA, Leitender Wissenschaftlicher Mitarbeiter am
Institut für Geschichte George Baritiu, Cluj-Napoca, Außenstelle
der Rumänischen Akademie der Wissenschaften, sowie Dozent an
der Babes-Bolyai-Universität, Fachbereich für Geschichtswissenschaften
und Philosophie, Cluj/Kolozsvár/ Klausenburg
VORTRAG (auf
deutsch; mit anschließender
Diskussion):
Minderheitenpolitik
im Stalinismus: Das Autonome Ungarische
Gebiet in Rumänien von 1952 bis 1968 Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich; Gäste (bzw. Ihre Begleitung[en])
sind herzlich willkommen; der Eintritt ist für alle
Teilnehmer frei.
Eine
Veranstaltung in Zusammenarbeit von Deutsch-Ungarischer Gesellschaft
e. V. (DUG), Sitz Berlin, und Osteuropa-Zentrum
Berlin (OEZB) sowie
mit freundlicher Beteiligung der Deutsch-Rumänischen
Gesellschaft e. V. Berlin |
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Dienstag, den 14. Juni, 19.00 Uhr
Jour Fixe
im „Leonhardt“ Stuttgarter
Platz 21/Leonhardtstrasse, 10627 B-Charlottenburg
(S-Bahn Charlottenbg. U-Bahn Wilmersdorferstr.)
„Studierstube Bundestag“
-
Erfahrungen, Erlebnisse, Erkenntnisse, Ergebnisse -
Fünf junge Rumäninnen und Rumänen berichten über
ihr
Praktikum im Deutschen Bundestag Sie
haben ihr Studium hinter sich und sind mit einem hervorragenden
Abschluss nach Berlin gekommen. Sie haben in Bukarest, Cluj, Brasov
und Iasi Geschichte, Politik, Soziologie, Europarecht, Betriebs-
und Wirtschaftswissenschaften und Jura studiert. Sie haben während
ihres Studiums einiges über die rumänische Politik gelernt.
Jetzt können sie Vergleiche ziehen zum deutschen Politikbetrieb.
Sie haben ein Jahr lang als Praktikanten im Deutschen Bundestag gearbeitet
und aus nächster Nähe beobachtet, wie die parlamentarische
Demokratie in der Bundesrepublik funktioniert und wie sich Regierung
und Opposition manchmal die Bälle zuwerfen.
Der Bundestag von innen – aus rumänischer Sicht: Alina
Trusca, Matei Ladea, Anna Laszlo, Mircea Zahacinschi und Carla Ehrmann werden uns Rede und Antwort stehen. Sie haben bei Abgeordneten der
CDU/CSU, der FDP und der SPD miterlebt, wie in den Fraktionen die
mühsamen Prozesse der Politikgestaltung und Entscheidungsfindung
mit beeinflusst werden. Mit welchen Erkenntnissen und Ergebnissen
reisen sie zurück nach Rumänien? Und wie meinen sie, ihrem
Land, der jungen rumänischen Demokratie, nützen zu können?
Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Nächster
Jour Fixe: nach der Sommerpause (Juli / August) im September. Thema,
Datum und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben!
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Mittwoch,
den 25. Mai, 19.00 Uhr
im „Leonhardt“ Stuttgarter Platz 21/Leonhardtstrasse,
10627 B-Charlottenburg
(S-Bahn Charlottenbg. U-Bahn Wilmersdorferstr.)
Iulia Dondorici (Berlin)
stellt das von ihr herausgegebene Buch vor:
„Rumänien Heute“
InnenAnsichten – Außenansichten von 19 rumänischen
und deutschen Autoren aus Wissenschaft, Kunst und Medien Was wissen
die Deutschen von Rumänien? Allermeistens nur das, was die
knappe, oberflächliche Berichterstattung in Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen
zu vermitteln versucht. Dieser Sammelband will mit Vorurteilen aufräumen
und Rumänien in seiner ganzen Vielfalt, mit allen gesellschaftlichen und
kulturellen Aspekten und Problemen darstellen. Iulia Dondirici hat 19 überwiegend
junge Soziologen, Historiker, Schriftsteller und Filmschaffende gebeten, zu
fünf unterschiedlichen Themenbereichen Stellung zu beziehen: begutachtet
werden nicht nur der Umgang mit den Nachwirkungen der 1989-Revolution und der
gesamte Transformationsprozess der ersten zehn Jahre danach, sondern auch die
Rolle Rumäniens in der EU. Auch für Rumänien heikle Themen wie
die Situation der Minderheiten, aktuelle antisemistische und rechtsextremistische
Tendenzen und das Nationalismus- und IdentitätsThema werden aufgegriffen.
Iulia Dondorici hat rumänische und deutsche Autoren versammelt, um, wie
sie schreibt, einen „Doppelten Blick“ und damit die Innen-und die
Außenperspektive zu gewährleisten, um Gemeinsamkeiten, aber auch
Unterschiede in den Analysen deutlich zu machen.
Iulia
Dondorici wurde 1979 in Tirgoviste geboren und lebt seit 2001 in Berlin.
Sie studierte
rumänische und englische Philologie in Bukarest und Berlin,
promoviert an der Humboldt-Universität Berlin zur rumänischen Literatur
der Moderne, arbeitet als Journalistin und Übersetzerin und veröffentlichte
zahlreiche Artikel in rumänischen und deutschen Zeitschriften.
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Nächster Jour Fixe: Voraussichtlich 1. Hälfte Juni: Sechs Rumänische
Bundestags-Praktikanten berichten vor ihrer Rückkehr von ihren Erfahrungen,
Erkenntnissen und Erlebnissen. Termin und Ort werden noch bekannt gegeben.
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Donnerstag, den 7. April, 19.00 Uhr
Jour Fixe
Pfarrer
Mönchpriester Clement Lodroman, Berlin
„Die
rumänisch-orthodoxe Gemeinde in Berlin“
-
Probleme, Aufgaben, Rituale - Vortrag, Lichtbilder, Musik und Diskussion In
Deutschland weiß man nicht viel über
die Rumänisch-Orthodoxe Kirche, die größte Glaubensgemeinschaft
in Rumänien, und ihre Rituale. Ihr gehören ungefähr
zwanzig Millionen Rumänen an, etwa 87 Prozent der Bevölkerung.
Die „Biserica Ortodoxa Româna“ ist nach der Russischen
Orthodoxen Kirche / Patriarchat Moskau die zahlenmäßig
zweitgrößte orthodoxe Kirche in der Welt. Der Heilige
Synod umfasst 42 Bischöfe. Seit der Revolution 1989 und dem
Sturz von Nicolae Ceau?escu suchen mehr Menschen als zuvor Stärkung
im Glauben und in der Religion; die rumänisch-orthodoxe Kirche
erlebt seither einen regelrechten Aufschwung. Es gibt inzwischen
15 theologische Fakultäten und über 500 Klöster mit
mehr als 8000 Mönchen und Nonnen. In Berlin zählt die rumänisch-orthodoxe
Gemeinde rund 800 Mitglieder, um die sich seit bald zwei Jahren der
Mönchpriester Clement Lodroman kümmert, unterstützt
von einem neunköpfigen Kirchenvorstand. Seine kirchlichen Aufgaben
und die Sozialarbeit sind vergleichbar den Pflichten anderer Priester,
mit einem Unterschied: die rumänisch-orthodoxe Kirche in Berlin
ist eine Exilkirche. Die Betreuung von neu in Berlin angekommenen
Rumänen und ihrer Familien gehört folglich zu den wichtigsten
Aufgaben und hier wiederum ist die schwierigste seelsorgerische Arbeit
die Fürsorge für die rumänischen Roma-Familien. Da
die Kirche sich aus freiwilligen Spenden finanziert und Lodroman
letzten Endes über kein festes Einkommen verfügt, ist die
Finanznot der Gemeinde ein permanentes Problem, zumal rund 1,6 Millionen
Euro für den Bau einer neuen Kirche gebraucht werden. Wenn er
nicht gerade im Großraum Berlin unterwegs ist, beaufsichtigt
Clement Lodroman die Baustelle für eine neue Kirche an der Heerstraße
in Berlin-Westend. Sein Vorgänger Constantin Mihoc starb 2009,
als er bei den Bauarbeiten selber mit Hand anlegte, nach einem Sturz
vom Baugerüst. Wie Mihoc will Lodroman eine Kirche im Stil der
Klöster der Bukowina bauen, mit einem 25 Meter hohen Turm und
kleinen Türmen auf zwei Seitenschiffen. Pater Lodroman wird
heute Abend über seine Aufgaben sprechen, und uns mit Bildern
und Musikbeispielen die wunderbaren Osterrituale der rumänisch-orthodoxen
Kirche nahe bringen. im
Rumänischen Kulturinstitut,
Königsallee 20 A,
Berlin
14193 (Grunewald)
(S-Bahn Station Grunewald, Bus M 19 )
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Nächster Jour Fixe: Mittwoch, 25.
Mai, 19.00 Uhr im „Leonhardt“:
Iulia Dondorici stellt ihr neues Buch „Rumänien Heute“ vor,
in dem renommierte rumänische Wissenschaftler, Künstler,
Schriftsteller die Rolle Rumänien in Osteuropa untersuchen.
Sie blicken von Westeuropa aus auf das Land, ohne die rumänischen
Innenansicht zu vernachlässigen.
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Mittwoch,
den 23. März, 19.00 Uhr
Jour Fixe
Rechtsanwalt
Axel Bormann (Berlin / Bukarest)
„Auf der langen Bank: Rumäniens Justizreform“
Von
den Schwierigkeiten, in Rumänien zu seinem Recht zu kommen
Vortrag
und Diskussion Der
Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg ist überlastet mit Beschwerden rumänischer Bürger,
die ein „Menschenrecht“ besonderer Art einklagen: sie
möchten ihre Immobilien oder sonstige Vermögenswerte zurück
haben, die vor 1989 von den Kommunisten enteignet wurden und sie
berufen sich dabei auf das rumänische Restitutionsgesetz von
2001. Beim Europäischen Gerichtshof landen diese Ansprüche,
weil sie bei den rumänischen Justizbehörden nicht durchgesetzt
werden konnten. Einer der spektakulärsten Fälle, der in
der Boulevard-Presse genüsslich ausgebreitet wurde, ist die
Re-Privatisierung des Luxus-Hotels „Lido“ in Bukarest,
das nach über zehn Prozess-Jahren schließlich wieder bei
den ursprünglichen Eigentümern, der Familie Angelescu,
landete. Dass dieser Fall sich so lange hinzog, führen Kenner
des rumänischen Justizsystems darauf zurück, dass mächtige ökonomische
Interessenten-Gruppen durch Schmiergeld-Zahlungen die Rückgabe
des Hotels nebst „Filet-Grundstücks“ verhindern
wollten.
Die
EU-Kommission in Brüssel spricht in ihrem letzten Bericht
zu Rumänien zwar höflich und verklausuliert von der „mangelnden
Leistungsfähigkeit der Justiz“ - gemeint aber ist unzweideutig:
Die kaum nachweisbare Anfälligkeit der Justiz für Bestechlichkeit
und Korruption ist eines der schwierigen Probleme Rumäniens.
Jetzt soll eine große, durchgreifende Justizreform den Bürgern
und ausländischen Investoren mehr Rechtssicherheit und damit
mehr Recht geben. Neue Gesetzbücher mit neuen, modernen
Straf-und Zivilrechtlichen Vorschriften sind in Arbeit. Wer jemals in Rumänien
mit der Polizei oder mit Gerichten zu tun hatte – weil er
einen kleinen Verkehrsunfall hatte oder das Auto gestohlen oder
er von
einem Vermieter betrogen wurde – kann ein Lied davon singen,
wie sich Gerichtsverfahren hinschleppen, unter anderem auch, weil
bei allen Terminen Präsenz verlangt wird. Mit der Justizreform
sollen die Verfahren vereinfacht und damit beschleunigt werden.
Rechtsanwalt
Axel Bormann kennt die Tricks und Kniffe der rumänischen Justiz
seit bald acht Jahren aus nächster Nähe. Er ist Wissenschaftlicher
Referent am Institut für Ostrecht München und dort für
die Rumänien und Republik Moldau zuständig. Ein weiterer
Schwerpunkt ist die juristische Vertretung beim Europäischen
Gerichtshof für Menschenrechte. Seit 2003 ist er Rechtsanwalt
bei dtb Rechtsanwälte Berlin/Bukarest, die in erster Linie
Mandanten bei ihrem wirtschaftlichen Engagement in Rumänien
beraten. In der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft ist Axel
Bormann Mitglied des Beirats.
ORT: im „Leonhardt“ Stuttgarter
Platz 21/Leonhardtstrasse, 10627 B-Charlottenburg
(S-Bahn Charlottenbg. U-Bahn Wilmersdorferstr.)
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Nächster
Jour Fixe am Donnerstag, den 7. April, im Rumänischen Kulturinstitut
in Grunewald: Pater Clement Lodroman, Berlin, „Die rumänisch-orthodoxe
Gemeinde in Berlin: alte Probleme – neue Aufgaben“
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Dienstag,
8. März 2011, 18.30 Uhr
Buchvorstellung
Kronstadt
in Siebenbürgen
Eine kleine Stadtgeschichte
von
Harald ROTH
(Böhlau Verlag Köln Weimar Wien, 2010)
Einladung
ORT:
Collegium Hungaricum Berlin (CHB),
Dorotheenstraße 12,
10117 Berlin-Mitte Begrüßung:
Klaus
RETTEL, Deutsch-Ungarische Gesellschaft e.V. Berlin
Dr.
Gerhard KÖPERNIK,
Deutsch-Rumänische Gesellschaft e.V., Berlin
Hansgeorg
von KIILLYEN, Heimatortsgemeinde (HOG) Kronstadt Anschließend
wird der Autor, begleitet von reichhaltigem Bildmaterial,
durch Geschichte und Gegenwart Kronstadts führen.
Mit
freundlicher Unterstützung des CHB. |


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Donnerstag,
3. März 2011, 19.00 Uhr
ORT:
Rumänisches Kulturinstitut Titu Maiorescu
Königsallee 20 a.- Berlin-Grunewald
Einladung
Mihaela Niemczik-Arambasa, M. A.
Alltag im moldauisch-rumänischen Grenzraum
Prof.
Dr. Wilfried Heller
Einführung in das von der VW-Stiftung 2006 - 2010 geförderte
Projekt
«
Alltag am östlichen Rand der EU (Rumänien
/ Rep. Moldau)»
Seit
dem EU-Beitritt Rumäniens wird ein Visum für die Einreise
aus der Republik Moldau benötigt. Die
Grenze zwischen Rumänien und der Republik Moldau entlang
des Flusses Pruth (684 km) trennt seitdem nicht nur zwei souveräne Staaten, sie bildet
auch die aktuelle Außengrenze der EU.
Der Fluss trennt damit den „Westen“ (Rumänien)
vom „Osten“ (Republik
Moldau) und zugleich die rumänische Region
Moldau von der Republik Moldau.
Was
bedeutet diese Grenze heute für das Alltagsleben der moldauischen
Grenzbevölkerung? Wie geht die Bevölkerung
mit der neuen Qualität der undurchlässiger
gewordenen Grenze um? Welche Rolle spielt die nationale Identität im Alltag der Moldauer?
Oder spielt sie überhaupt eine Rolle?
*********
Prof.
Dr. Dr. h.c. mult. Wilfried Heller (Potsdam/Göttingen)
Geboren in Littmitz/Böhmen, Studium der Geographie, Germanistik
und Geschichte in Erlangen und Heidelberg, Promotion 1969
in Heidelberg, Habilitation 1978 in Göttingen,
1979 -1982 am Ministerium für Wissenschaft und
Kunst Niedersachsens in Hannover, 1982
-1994 Professor für Geographie
an der Uni Göttingen, 1994 - 2007 Univ.-Prof.
für Sozial- und Kulturgeographie
in Potsdam.
In
Würdigung seiner langjährigen Forschungen und Publikationen
zur Landesentwicklung Rumäniens sowie seiner
Verdienste um die wissenschaftliche
Zusammenarbeit mit Fachkollegen verlieh die Universität
Bukarest ihm 1999 den Titel eines Professors honoris causa und 2006 eines Dr.
h.c. 2003 war ihm in Klausenburg die Ehrendoktorwürde verliehen
worden. Schwerpunkte seiner Forschungstätigkeit sind die
Migrations- und Grenzraumforschung. Er baute wissenschaftliche Kontakte zum ost- und südosteuropäischen Raum auf, insbesondere
zu Rumänien.
Mihaela
Niemczik-Arambasa, M.A. (Potsdam)
Geboren 1980 in Bukarest, 1999 - 2003 Studium an
der Universität
Bukarest; Hauptfächer Geographie und Französisch, 2003
Abschlussarbeit „Die demographische Entwicklung
und die Siedlungen der deutschen Minderheit aus
dem Kreis Hermannstadt (Sibiu),
2003 - 2004 Studium Humangeographie in Potsdam
und 2004 - 2006 in Bukarest; seit
2006 Doktorandin in Potsdam bei
Prof. Dr. Heller zum Thema "Alltag
am östlichen Rand der EU: Raumaneignungen
der Bevölkerung im Grenzraum Rumänien/Republik Moldau".
Eine
gemeinsame Veranstaltung mit dem Rumänischen Kulturinstitut
Verkehrsverbindungen:
S 4 und S 45: Halensee - S 7 und S 9 Grunewald - Bus M 19: Erdener
Straße |


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28.
Februar 2011, 19. 00 Uhr
Jour
Fixe
am
Montag, den 28. Februar 2011, 19. 00 Uhr
im „Studio Niculescu“
Oranienstrasse 163 in
Berlin- Kreuzberg
(U-Bahn Moritzplatz / U-Bahn Kottbusser Tor)
Prof. Violeta Dinescu (Oldenburg):
Magische Momente der Modernen Musik
„Die Rumänischen Komponistinnen des 20. und 21. Jahrhunderts“
- Vortrag mit Musikbeispielen -
Als
die rumänische Komponistin Violeta Dinescu im Jahr 1982
in jungen Jahren nach Deutschland kam, hatte sie sich in der Fachwelt
bereits einen Namen gemacht: die Partituren ihrer Kompositionen
wurden in Deutschland schon vertrieben, als sie noch in Bukarest
an der Musikschule „George Enescu“ unterrichtete. Ihre
profunde Ausbildung am Klavier, in Kompositionslehre und Pädagogik
am Bukarester Konservatorium erleichterten ihr den Einstieg im
Westen. Als erstes übernahm sie eine Lehrverpflichtung an
der Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg. Sie unterrichtete
an der Musikhochschule Frankfurt/M. und an der Fachakademie für
Kirchenmusik Bayreuth, bevor sie 1996 an der Universität Oldenburg
eine Professur für angewandte Komposition erhielt. Ihre ersten
Kompositionen entstanden 1974/75. Die dramatische KammerOper „Hunger
und Durst“ mit Texten von Eugene Ionesco verschaffte ihr
1986 internationale Anerkennung.
Heute gilt Violeta Dinescu als eine der bedeutendsten Komponistinnen
unserer Zeit. Ihr Werk umfasst mehrere Opern, darunter zwei Kinderopern –am
bekanntesten „Der 35 Mai“ – Filmmusik, Ballettkompositionen,
Chorliteratur und Instrumentalmusik. Ihre Oper „Erendira“ war
im Jahr 2002 im Oldenburger Staatstheater stets ausverkauft und
wurde so oft auf den Spielplan gesetzt wie sonst nur das gängige
Repertoire. Das ist für zeitgenössische Musik immer noch
eine Ausnahme! Als Studentin erforschte sie bei Reisen in entlegene
Karpaten-Dörfer die Ursprünge der rumänischen Musiktradition.
So sind ihre Kompositionen unverkennbar durch ihre rumänische
Herkunft geprägt, allerdings ohne mit folkloristischen Klängen
um die Gunst des Publikums zu werben.
Violeta Dinescu sagt von sich, sie wäre nicht so weit gekommen,
wenn sie in Deutschland aufgewachsen wäre: „In Rumänien
musste ich nie beweisen, dass eine Frau komponieren kann. Wenn
ich ständig gegen Vorurteile hätte kämpfen müssen,
dann hätte ich irgendwann etwas anderes gemacht.“ Rumänien
hat - außer Violeta Dinescu – in den letzten Jahrzehnten
eine Reihe wunderbarer Komponistinnen hervorgebracht, darunter
die von ihr verehrte große Myriam Marbe (1931-1997), ihre
Bukarester Lehrerin. Beim Jour Fixe wird Violeta Dinescu die zeitgenössischen
rumänischen Komponistinnen vorstellen und mit Musikbeispielen
in deren Werke einführen. Stets gelingt es der genialen Lehrerin
Violeta Dinescu in ihren Gesprächskonzerten, beim Publikum
Vorurteile und Hemmschwellen gegenüber der zeitgenössischen
Musik abzubauen. So gewiss auch an diesem Abend!
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Nächster
Jour Fixe am Mittwoch, den 23. März im „Leonhardt“,
Stuttgarterplatz 21, Charlottenburg: Rechtsanwalt Axel Bormann
(Bukarest/Berlin), Mitglied im Beirat der Deutsch-Rumänischen
Gesellschaft, über „Justiz, Recht und Gerechtigkeit
in Rumänien.“
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Mittwoch, den 19. Januar 2011, 19. 00 Uhr
Einladung
zum Jour Fixe
im „Cum
laude“
Universitätsstr.
4, 10117 Berlin, Tel. 030-2082883
(U+S-Bahnhof Friedrichstraße., Bus 100,Tram M1, 12 ) “Meine
Haut wie ein Sieb”
Der rumänische Schriftsteller M. Blecher (1909-1938)
Ernest Wichner
über das kurze Leben und das großartige Werk
des wiederentdeckten Dichters
-Vortrag, Lesung und Diskussion -
Als seine Bücher in den 1930er Jahren erstmals erschienen, waren
die Kritiker begeistert: seine enorme Prosa wurde mit Franz Kafka
und Gottfried Benn verglichen. Seine Sprache verwandle Salvador Dalis
Malerei in Literatur, so schwärmte die rumänische Avantgarde.
Dennoch dauert es nach seinem frühen Tod fast siebzig Jahre,
bis M. Blecher allmählich weltweit die Anerkennung und Bekanntheit
erfährt, die seinem Werk gebührt. Der Schriftsteller stammt
aus dem kleinen moldauischen Städtchen Roman, dort ist er auf
dem jüdischen Friedhof begraben. In seinem Todesjahr begann
in Rumänien die systematische und offizielle Diskriminierung
der rumänischen Juden und das erklärt auch, warum sein
Name und sein Werk in den Jahren des Faschismus und des Kommunismus
aus den Erinnerungen gelöscht wurden. Über seinen 1936
erschienenen Roman „Aus der unmittelbaren Unwirklichkeit“ schreibt
Herta Müller: „Wahrscheinlich fürchtete man sich
vor diesem Buch, weil es einer beklemmenden Wahrhaftigkeit das Wort
redet“. Max, oder: Marcel, wie er sich in seinen Briefen nannte,
oder Maniu, wie seine Familie ihn rief, bestand als Schriftsteller
auf dem Initial M. Blecher. Sein Werk ist geprägt von dem Leiden
an der Knochentuberkulose, die bei ihm diagnostiziert wurde, nachdem
er mit neunzehn aus der rumänischen Provinz nach Paris kam,
um dort Medizin zu studieren. Fortan verbrachte er sein Leben liegend,
teilweise in Gips, zunächst in Sanatorien, bis er nach Roman
zurückkehrte, wo er mit 29 Jahren starb.
Ernest
Wichner hat durch seine Übersetzungen die Romane von
M. Blecher der Vergessenheit entrissen. Darüberhinaus hat Wichner,
Gründungsmitglied der „Aktionsgruppe Banat“, Schriftsteller,
Leiter des Literaturhauses Berlin, über das Leben Blechers und
seiner Familie recherchiert – die Ergebnisse wird er uns vortragen.
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Mittwoch, den 15. Dezember 2010, 19. 00 Uhr
EINLADUNG
zum Jour-Fixe
Thema:
Die
Securitate, die Schatten der Vergangenheit und die CNSAS
im Jahr einundzwanzig nach der Rumänischen Revolution
Vortrag
und Diskussion
mit
Dr.
Georg Herbstritt
Zehn
Jahre nach der rumänischen Revolution, im Jahr 1999, wurde
die CNSAS, die rumänische Behörde zur „Aufarbeitung“ der
Spitzel-und Terrorjahre der Securitate, gegründet. Sie sollte
nach dem Vorbild der deutschen Stasi-Unterlagenbehörde funktionieren.
Fast 21 Jahre seit der Dezember-Revolution ist es Zeit für eine
erste Bilanz: wie arbeitet die CNSAS, welche Schwierigkeiten gab
es zu Anfang, welche heute, interessieren sich rumänische Bürger
für „ihre“ Akten, wie einfach oder schwer ist es
für Securitate-Opfer, die Akten zu studieren?
Vermutlich
rund zwei Millionen Securitate-Akten lagerten nach dem Ende der
Ceausescu-Diktatur in den Archiven, schätzungsweise
400.000 Menschen arbeiteten im gesamten Zeitraum der kommunistischen
Diktatur permanent oder von Fall zu Fall „inoffiziell“ für
die Securitate. Nach der Dezember-Revolution von 1989 wurden die
Akten tonnenweise verbrannt, vergraben oder sonstwie beiseite geschafft,
denn die rumänische Nomenklatura hatte – ähnlich
wie in der Ex-DDR – kein Interesse an einer Sichtung und Aufarbeitung
des belastenden Materials. Erst im Jahr 2006, sieben Jahre nach Gründung
der CNSAS und kurz vor dem EU-Beitritt von 2007, begann eine „Kommission
zur Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit“ mit ihrer
Arbeit. Zwei Jahre später verurteilte das rumänische
Verfassungsgericht den bisherigen Umgang mit den Unterlagen
der Securitate als verfassungswidrig.
Dr.
Georg Herbstritt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Stasi-Unterlagenbehörde
mit dem Forschungsschwerpunkt „Westarbeit“ der Stasi.
Parallel dazu hat er in den letzten Jahren über die rumänischen
Securitate gearbeitet, und unter anderem die Zusammenarbeit zwischen
Stasi und Securitate untersucht. Die Ergebnisse seiner Forschungen
sind in zahlreichen Aufsätzen veröffentlicht. Mitte November
hält er sich zum dritten Mal beim CNSAS in Bukarest auf, um
Dokumente in den Archiven der CNSAS zu studieren – er wird
uns brandaktuell über seine Recherchen berichten.
Ort
Humboldt-Universität
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Spandauerstrasse 1, Raum 21 b (EG)
10178 Berlin-Mitte
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10. Dezember 2010, 17:30 Uhr
Einladung
Erster
Schüleraustausch
Berlin – Bukarest – Brandenburg
Deutsche
und rumänische Weihnachtsbräuche
George
Cosbuc Kollegium Bukarest und
Friedrich Anton von Heinitz Gymnasium Rüdersdorf/Brandenburg
PROGRAMM
GRUßWORTE
S.E.
Dr. Lazar Comanescu, Botschafter von Rumänien in der Bundesrepublik
Deutschland, Schirmherr der Veranstaltung
Dr.
Gerhard Köpernik, Vorsitzender der Deutsch-Rumänischen
Gesellschaft
ERÖFFNUNG
Dr.
Ioana Scherf, Vorsitzende der Rumänischen Schule Berlin-Brandenburg,
eröffnet die Veranstaltung
GASTREDNER
Gabrielle
Schölzel, Leiterin des Heinitz-Gymnasiums, spricht über
die Bedeutung des Projekts
Sorina Cotovanu, Leiterin des George-Cosbuc-Kollegiums hält
einen Vortrag zum Thema Schüleraustausch
KULTURPROGRAMM
Die
Schüler des George Cosbuc Kollegiums Bukarest unter der
Leitung der Deutschlehrerin Carmen Dumitrescu stellen rumänische
Weihnachtsbräuche vor.
Die
Schüler des Heinitz-Gymnasiums Rüdersdorf unter der
Leitung der Musiklehrerin Knappe-Pech bieten ein buntes Musikprogramm
EMPFANG
Zum Abschluss laden wir zu einem kleinen Empfang ein.
VERANSTALTER:
•
Botschaft von Rumänien in der Bundesrepublik Deutschland
•
Deutsch-Rumänische Gesellschaft Berlin
• Friedrich Anton von Heinitz Gymnasium
• George Cosbuc Kollegium Bukarest
•
Humboldt Universität zu Berlin
•
Rumänische Schule Berlin-Brandenburg
ANMELDUNG
Aus
organisatorischen Gründen bitten wir um eine verbindliche
Anmeldung bis zum 8. Dezember 2010
per E-Mail: antwortempfang@rumaenische-botschaft.de
oder ioanascherf@freenet.de
per Fax: 030 212 39 399
VERANSTALTUNGSORT
Botschaft
von Rumänien
Dorotheenstr. 62 – 66
10117 Berlin
Verkehrsverbindung:
S+U-Bhf. Friedrichstraße
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Freitag, 12. November 2010, 19:00 Uhr
MITGLIEDERVERSAMMLUNG
Ort
Rumänisches
Kulturinstitut „Titu Maiorescu“
Koenigsallee 20A
D-14193 Berlin
Tel. 890 61 987 |
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Mittwoch,
10. November 2010, 19:30 Uhr
EINLADUNG
zum
Jour-Fixe
Johann Lippet
Buchpräsentation „Dorfchronik.
Ein Roman“
Lesung
mit anschließender Diskussion
Dorfchronik,
ein Roman erzählt anhand von 179 Geschichten,
die miteinander verwoben sind und aufeinander verweisen,
die Geschichte des Dorfes Wiseschdia, eines der kleinsten
im Banat, seit jeher ohne Bahn- und Busanbindung. Der Chronist,
Erzähler und Ich-Erzähler, lässt den Dorfalltag
in Verbindung mit Familiengeschichten, denen Ereignisse aus
der Kriegszeit, der unmittelbaren Nachkriegszeit und der
damaligen Gegenwart zugrunde liegen, Revue passieren. Wie
sind diese Geschichten zu erzählen? Und ist das in Form
eines herkömmlichen Romans überhaupt möglich?
Diese Fragestellungen fließen als Überlegungen
in den Roman mit ein.
Johann
Lippet wurde 1951 in Österreich geboren, wo sich
seine Eltern, bedingt durch die Wirrnisse des II. Weltkrieges,
kennenlernten, 1956 kehrte die Familie nach Rumänien zurück.
In Wiseschdia, dem Heimatdorf des Vaters, verbrachte er seine
Kindheit, besuchte die Vierklassenschule, die weiterführende
Schule in Großsanktnikolaus, wo er 1970 das Abitur machte.
1970-1974 Studium der Germanistik/Rumänistik in Temeswar.
In diese Zeit fällt die Gründung der "Aktionsgruppe
Banat", danach mehrere Jahre als Deutschlehrer tätig.
1978-1987 war er Dramaturg am Deutschen Staatstheater Temeswar.
1987 Ausreise. Johann Lippet lebt in Sandhausen bei Heidelberg
als freischaffender Schriftsteller.
Es folgt die Ausstellungseröffnung mit Werken von Karin Maria Braun bei
einem kleinen Umtrunk.
Ort
Rumänisches
Kulturinstitut „Titu Maiorescu“
Koenigsallee 20A
D-14193 Berlin
Tel. 890 61 987 |

 

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26.
Oktober 2010,
18.30 Uhr
Einladung
zu
einer Kulturreise durch Siebenbürgen
Collegium Hungaricum Berlin
Dorotheenstraße 12
10117 Berlin
Arne Franke
Städte im südlichen Siebenbürgen
Zehn kunsthistorische Stadtrundgänge
Mit historischen Einführungen von Harald Roth,
zahlr. farb. u. S.-W.-Abb.,
Kurzbiogr., Ortsnamenkonkordanz, umfangr. Registern u. zweispr. Karten.
360 S., gebunden.
€ [D] 19,80/SFR 33,60
ISBN 978-3-936168-42-6
Arne Franke
Das wehrhafte Sachsenland
Kirchenburgen im südlichen Siebenbürgen
2., aktual. u. erw. Aufl.
Mit einer historischen Einführung von
Harald Roth, zahlr. farb. u. S.-W.-Abb.,
Kurzbiogr., Ortsnamenkonkordanz,
umfangr. Registern u. zweispr. Karten.
453 S., gebunden.
€ [D] 19,80/SFR 33,60
ISBN 978-3-936168-56-3
Den von den »Siebenbürger Sachsen« gegründeten
Städten wuchs im Laufe der Jahrhunderte europäische
Bedeutung zu. Hermannstadt/
Sibiu weist einen reichen Bestand an Baudenkmälern
auf. Kronstadt/Brasov bietet mit der berühmten Schwarzen Kirche eines der bedeutendsten
Gotteshäuser Südosteuropas. Das
mittelalterliche Stadtbild von Schäßburg/
Sighisoara wurde in den Rang des eltkulturerbes erhoben,
in Mediasch/Medias hat sich die einzige Stadtkirchenburg des
Landes erhalten. Berühmt sind auch
die Pfarrkirche in Mühlbach/Sebes und
die römisch-
katholische Kathedrale von Karlsburg/Alba Iulia. Fogarasch/
Fagaras nimmt mit seiner Festungsanlage einen besonderen historischen
Rang ein. Gänge
durch Broos/Orastie, Elisabethstadt/ Dumbraveni und Großenyed/
Aiud ergänzen das vielfältige Bild siebenbürgischer Städte.
Siebenbürgen
findet als Tourismusregion immer größeren Zuspruch.
Immer mehr Entdecker machen sich auf in das Land im
Karpatenbogen, wobei das »Saxon Transylvania« oder etwa
die »Saxon Heritage Trails« als besondere Attraktion
gelten. Dass diese »Sachsen« selbst kaum noch
zu sehen sind, stört jene Neuseeländer oder Kalifornier, die es in die entlegensten Dörfer
verschlägt, nicht. Vielleicht fasziniert sie die Heile-Welt-Anmutung einer
noch bis vor wenigen Generationen funktionierenden Gesellschaft freier
Bürger und Bauern, aber auch die einmalige Lebenswelt der
hier über Jahrhunderte zusammenlebenden Deutschen, Ungarn
und Rumänen, die alle ihren Anteil an der spezifischen
siebenbürgischen Kultur haben. Die Kunst- und Kulturschätze,
die sich hier in großer
Dichte erhalten haben, sind ein weiterer Grund, Siebenbürgen
aufzusuchen, zumal für deutschsprachige Reisende.
Diesen verlässliche
Reiselektüre an die Hand zu geben ist das Ziel der
Kulturreise-Handbücher des Deutschen Kulturforums östliches
Europa. Mit kunsthistorischen Rundgängen durch zehn
Städte im südlichen Siebenbürgen liegt
ein weiterer Band vor, der in die vertraute Ferne im arpatenbogen
entführen will.
Begrüßung
Klaus Rettel
Präsident der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V., Berlin Dr.
Gerhard Köpernik
Präsident der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft e. V.,
Berlin
Einführung
Dr.
Harald Roth
Deutsches
Kulturforum östliches Europa
Unterwegs
mit dem Kunsthistoriker durch Städte des südlichen
Siebenbürgen Arne Franke, M. A.
Arne
Franke, M. A., Kunsthistoriker und Denkmalpfleger, studierte an der Universität
Frankfurt am Main und arbeitete als Denkmalpfleger
in Görlitz. Seit 1997 ist er freiberuflich als
Bauforscher, Ausstellungsmacher, Dozent für Architekturgeschichte und
Denkmalpflege sowie als Reiseleiter tätig. Neben
seinem Spezialgebiet »Schlesien«
beschäftigt er sich mit der Geschichte und Architektur der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen. |



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Freitag,
8. Oktober 2010, 18:00 Uhr
EINLADUNG
Buchpräsentation
und Fotoausstellung
Dr.
Annemarie Podlipny-Hehn liest
aus
ihrem autobiografischen Buch„ Da-Sein“
Der Bildband „Temeswar/Timisoara“ wird ebenso vorgestellt wie die
Fotoausstellung Hans Hehn „Im Wandel der Zeit“
Buchpräsentation und Fotoausstellung: Es liest die Schriftstellerin
und Kunsthistorikerin Dr. Annemarie Podlipny-Hehn (Temeswar) aus
ihrem jüngsten Buch "DA-SEIN" - ein Streifzug durch
ein Jahrhundert Kulturgeschichte Mitteleuropas. Auch wird ihr Album "Temeswar-Timisoara" vorgestellt.
Die Fotoausstellung "Banat im Wandel der Zeit" von Hans
Hehn möge einen Einblick in das Banater Dorfleben der 30er
bis 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts bieten.
Annemarie
Podlipny-Hehn, (*20. Februar 1938 in Lowrin/Banat/Rumänien),
Dr. phil., Kunsthistorikerin; Mitglied des Rumänischen Schriftstellerverbands;
Autorin mehrerer Bücher, wurde mit zahlreichen Preisen geehrt.
1992 gründete sie den deutschsprachigen Literaturkreis „Stafette“,
den sie leitet und im In- und Ausland zu Erfolg gebracht hat, indem
sie vor allem junge Talente förderte; Herausgeberin von zahlreichen
Büchern und Anthologien; Leiterin des Demokratischen Forums
der Deutschen in Temeswar. Veranstaltungsort:
Rumänisches Kulturinstitut „Titu Maiorescu“
Koenigsallee 20A, D-14193 Berlin
Eine
gemeinsame Veranstaltung des Demokratischen Forums der Deutschen
Temeswar, des Rumänischen Kulturinstituts „Titu Maiorescu“ Berlin
und der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft Berlin.
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8.
September 2010, 19. 30 Uhr
Einladung
zum
Jour
Fixe am
Mittwoch, den 8. September 2010, 19. 30 Uhr
In
Kooperation mit dem Rumänischen Kulturinstitut „Titu
Maiorescu“
in den Räumen des RKI, Königsallee 20 A, 14193 Berlin,
Tel. 890 61 987
Ehrengast:
Cornelia Feyer (Avrig /Freck)
„Brukenthal s Gärten
- Pracht, Verfall und Wiederherstellung“
Lichtbildervortrag, Fragen und Antworten
Wer
heutzutage in Avrig/ Freck, westlich von Sibiu/Hermannstadt,
die „Sommerresidenz“ des Samuel von Brukenthal (1721 – 1803)
aufsucht, kann sich inzwischen wieder vorstellen, wie pracht- und
prunkvoll die große Parkanlage vor über zweihundert
Jahren gewesen sein muss. Dass die Blumengärten und Alleen,
die Büsche und kleinen Wasserläufe allmählich wiederhergestellt
sind, verdankt die Brukenthal-Stiftung vor allem der Münchner
Landschaftsarchitektin Cornelia Feyer. Seit einigen Jahren hat
sie ihre Zelte in Avrig/Freck aufgeschlagen, leitet die Restaurierungsarbeiten
und führt die Geschäfte der Stiftung. Sie hat es auch
geschafft, dass in der restaurierten Orangerie Brukenthal-Touristen
in einfachen Gästezimmern inmitten der duftenden Kräuter-und
Blumenbeete übernachten können. In ihrem Lichtbildervortrag
wird Cornelia Feyer vom schwierigen Beginn der Restaurierung eines
verfallenden Gebäudes und überwucherten Parks und den
vielen kleinen Aha-und Erfolgserlebnissen der fortschreitenden
Wiederherstellungsarbeiten berichten.
Der
Park des Samuel von Brukenthal ist der einzige Barockgarten in
Rumänien. Brukenthal ließ die gesamte Anlage ab Mitte
des 18. Jahrhunderts bauen und legte besonderen Wert darauf, seltene
Bäume, Früchte und Blumen zu züchten. Seine Sommerresidenz
nebst den Wirtschaftsgebäuden war bis Anfang der 1990ziger
Jahre ein staatliches Sanatorium. Im Jahr 1999 erhielt die deutsche
Minderheit das zuvor verstaatlichte Anwesen zurück. Die Brukenthal-Stiftung
bemüht sich seitdem, Brukenthals Erbe im Sinne seines Testamentes
zu bewahren und zu entwickeln. Zu ihren Aufgaben gehört auch
die Unterstützung von Projekten, mit denen in Rumänien
Kultur, Erziehung, Soziale Belange und Initiativen einer Bürgergesellschaft
gefördert werden sollen.
Samuel
von Brukenthal trat nach seinem Jura-Studium in den österreichischen
Staatsdienst und wurde von Kaiserin Maria Theresia mit der Aufgabe
eines Gouverneurs beauftragt. Er war ein Schöngeist, gehörte
einer Loge an, sammelte Gemälde, Kupferstiche und Bücher,
die man heute im Brukenthal-Museum in Sibiu sehen kann.
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Mittwoch,
den 8. September 2010, 19. 30 Uhr
Jour
Fixe
In
Kooperation mit dem Rumänischen Kulturinstitut „Titu
Maiorescu“
in den Räumen des RKI, Königsallee 20 A, 14193 Berlin,
Tel. 890 61 987
Ehrengast:
Cornelia Feyer (Avrig /Freck)
„Brukenthal s Gärten
- Pracht, Verfall und Wiederherstellung“
Lichtbildervortrag, Fragen und Antworten
Wer
heutzutage in Avrig/ Freck, westlich von Sibiu/Hermannstadt,
die „Sommerresidenz“ des Samuel von Brukenthal (1721 – 1803)
aufsucht, kann sich inzwischen wieder vorstellen, wie pracht- und
prunkvoll die große Parkanlage vor über zweihundert
Jahren gewesen sein muss. Dass die Blumengärten und Alleen,
die Büsche und kleinen Wasserläufe allmählich wiederhergestellt
sind, verdankt die Brukenthal-Stiftung vor allem der Münchner
Landschaftsarchitektin Cornelia Feyer. Seit einigen Jahren hat
sie ihre Zelte in Avrig/Freck aufgeschlagen, leitet die Restaurierungsarbeiten
und führt die Geschäfte der Stiftung. Sie hat es auch
geschafft, dass in der restaurierten Orangerie Brukenthal-Touristen
in einfachen Gästezimmern inmitten der duftenden Kräuter-und
Blumenbeete übernachten können. In ihrem Lichtbildervortrag
wird Cornelia Feyer vom schwierigen Beginn der Restaurierung eines
verfallenden Gebäudes und überwucherten Parks und den
vielen kleinen Aha-und Erfolgserlebnissen der fortschreitenden
Wiederherstellungsarbeiten berichten.
Der Park des Samuel von Brukenthal ist der einzige Barockgarten
in Rumänien. Brukenthal ließ die gesamte Anlage ab Mitte
des 18. Jahrhunderts bauen und legte besonderen Wert darauf, seltene
Bäume, Früchte und Blumen zu züchten. Seine Sommerresidenz
nebst den Wirtschaftsgebäuden war bis Anfang der 1990ziger
Jahre ein staatliches Sanatorium. Im Jahr 1999 erhielt die deutsche
Minderheit das zuvor verstaatlichte Anwesen zurück. Die Brukenthal-Stiftung
bemüht sich seitdem, Brukenthals Erbe im Sinne seines Testamentes
zu bewahren und zu entwickeln. Zu ihren Aufgaben gehört auch
die Unterstützung von Projekten, mit denen in Rumänien
Kultur, Erziehung, Soziale Belange und Initiativen einer Bürgergesellschaft
gefördert werden sollen.
Samuel von Brukenthal trat nach seinem Jura-Studium in den österreichischen
Staatsdienst und wurde von Kaiserin Maria Theresia mit der Aufgabe
eines Gouverneurs beauftragt. Er war ein Schöngeist, gehörte
einer Loge an, sammelte Gemälde, Kupferstiche und Bücher,
die man heute im Brukenthal-Museum in Sibiu sehen kann.
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6.
Juli 2010, 19. 30 Uhr
Einladung
zum Jour Fixe
am
Dienstag, den 6. Juli 2010, 19. 30 Uhr
In
Kooperation mit dem Rumänischen Kulturinstitut „Titu
Maiorescu“
in den Räumen des RKI, Köningsallee 20 A, 14193 Berlin,
Tel. 890 61 987
Ehrengast:
Reuven Moskovitz
„Eine Kindheit in Rumänien“
Lesung
und Gespräche – Erinnerungen und Blick in die
Zukunft
Reuven
Moskovitz, geboren 1928 im nordrumänischen Schtetl
Frumusica, wanderte 1947 nach Israel aus und kehrt immer wieder
in sein Geburtsland Rumänien und nach Deutschland zurück,
wo er längere Zeit lebte. Mit elf Jahren wurde Moskovitz -
wie er sagt- „ins Ghetto vertrieben“. In Israel regte
der Holocaust-Überlebende die Gründung des arabisch-israelischen
Friedensdorfes Newe Schalom an, in dem heute rund fünfzig
Familien – Muslime, Juden, Christen – in einer Dorfgemeinschaft
leben. Er ist engagiert in der israelischen Friedensbewegung und
einer der schärfsten Kritiker der israelischen Politik gegenüber
den Palästinensern. Moskovitz arbeitete als Baggerführer,
im Straßenbau und als Reiseleiter in Deutschland, Rumänien
und Israel. Er studierte an der Hebräischen Universität
Jerusalem Geschichte und hebräische Literatur und wurde Lehrer.
Sein erster, einjähriger Aufenthalt in Deutschland im Jahr
1974 wurde durch ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung für
die Freie Universität Berlin ermöglicht. Seitdem kommt
Moskovitz regelmäßig nach Deutschland und spricht an
Schulen als Zeitzeuge, Mahner und kritischer Beobachter Israels
und Deutschlands. Im Jahr 2003 wurde er mit dem Aachener Friedenspreis
ausgezeichnet.
Die Deutsch-Rumänische Gesellschaft ist Reuven Moskovitz besonders
verbunden: auf seine Initiative hin wurde die Gesellschaft im Jahr
1992 gegründet. Dass sich die DeRuGe zu einem wichtigen Mittler
zwischen Rumänen und Deutschen in Berlin entwickelte, haben
wir auch den begleitenden Anregungen von Reuven Moskovitz zu verdanken.
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Nächster Jour Fixe: Mittwoch, 8. September, ebenfalls im
RKI: die Landschaftsarchitektin Cornelia Feyer, (München/Sibiu),
berichtet in einem Lichtbildervortrag über die Wiederherstellung
der berühmten Gartenanlagen von Samuel v. Brukenthal (1721-1803)
in Avrig/Freck, westlich von Sibiu.
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9.-10. Juli 2010 in Berlin
„Antiziganismus”:
Vorurteil und Diskriminierung
Darstellung und Wahrnehmung
rumänischer Roma
Wissenschaftliche
Tagung veranstaltet vom
Zentrum
für Antisemitismusforschung der
Technischen Universität Berlin Mit
freundlicher Unterstützung
der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft e.V.
Programm |


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15.
Juni 2010, 19:30 Uhr
Ovid S. Crohmalniceanu in Berlin
Vortrag von
Herbert-Werner
Mühlroth
Ort:
Rumänisches Kulturinstitut „Titu Maiorescu“,
Koenigsallee 20 A,
14193 Berlin,
Tel.:
030 890 61 987
Fax: 030 890 61 988
E-Mail: office@rki-berlin.de
Verkehrsverbindung:
S
4, S 45 S-Bhf. Halensee, S 7, S 9 S-Bhf. Grunewald, Bus 119,
Haltestelle: Erdenerstraße
Über
Crohmalniceanus letzten Lebensabschnitt – sein
,,Exil“ in Berlin – wurde viel spekuliert. Dies liegt
darin begründet, dass nur wenige Menschen den renommierten
Literaturprofessor und – kritiker in dieser Zeit aus nächster
Nähe erlebt haben. Dieser Vortrag behandelt die letzten drei
Jahre Crohmalniceanus aus der persönlichen Perspektive eines
Mitstreiters und Freundes. Er bietet einen Eindruck über Crohmalniceanus
Leben und Schaffen in den letzten Jahren seiner ,,Späte(n)
Berliner Einsamkeit“.
Herbert-Werner
Mühlroth
1963
in Hatzfeld (Jimbolia)/Rumänien geboren. Studium der
Germanistik, Romanistik und Philosophie an der Universität
Heidelberg und an der Freien Universität Berlin. Tätig
als freiberuflicher Autor, Übersetzer, Marketingberater und
Werbetexter. Publikationen in diversen Zeitschriften und Zeitungen
in Deutschland und Rumänien. Unter anderem hat er Reiner Kunzes "Die
wunderbaren Jahre" ins Rumänische übertragen und
das erste "Rumänisch-Aromunische Wörterbuch" herausgebracht.
2009 erschien sein Gedichtband „Nachtlaub“ im Marien-Blatt
Verlag in Lübeck.
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Mittwoch,
den 10. März 2010, 19.00 Uhr
Einladung
zum Jour Fixe
am
Mittwoch, den 10. März 2010, 19.00 Uhr
im Restaurant „Cum laude“, im Westflügel der Humboldt-Universität
Ehrengast:
Nora Iuga
Lesung
und Gespräche – Poesie und Prosa
Nora
Iuga ist die „grande dame“ der rumänischen
und europäischen Poesie; sie ist eine der bedeutendsten und
originellsten Stimmen der Gegenwartsliteratur. Sie wurde 1931 in
Bukarest geboren, studierte Germanistik, arbeitete u.a. als Deutschlehrerin
und übersetzte über dreißig Werke deutscher Autoren
ins rumänische, darunter Günter Grass und Herta Müller.
Ihren
ersten Gedichtband veröffentlichte sie 1968, es folgten
bisher elf Gedichtbände und vier Prosawerke. Ihre surreale und
subversive Phantasie war der kommunistischen Staatsmacht suspekt
- ab 1971 durfte sie acht Jahre lang nicht veröffentlichen.
Erst nach der Revolution von 1989 erfuhr sie, dass ihr Publikationsverbot
beileibe nicht politisch begründet wurde, sondern mit dem angeblich „pathologischen
Erotismus“ ihrer Gedichte.
Über
sich schreibt sie: „Ich hatte ein schönes Leben. Jetzt
habe ich ein normales Leben. Im Ausland bin ich angesehener als
im eigenen Land. Die Rumänen mögen keine Originalität.
Sie halten bloß das für wertvoll, was sie schon kennen….
Mit 60 Jahren bin ich dem Kommunismus entronnen. Die erste Reise
ins Ausland führte mich nach Wien, zu einem Internationalen
Poesiefest. Als ich in Ungarn mit dem Zug über die Donau
fuhr und die zahllosen Brücken sah…sagte ich: „Sieh,
die neue Welt“.
Budapest war mein Amerika. Und das Leben begann, nicht jenes
schöne
Leben, das normale.“
Ihr junger Schriftsteller-Kollege Mircea Cartarescu schreibt über
sie: „Wie viele von uns jüngeren verfügen heute über
ihre Energie und ihren Optimismus? Wie viele von uns werden von allen
Generationen geliebt und gelesen?“
Im
vergangenen Jahr erschien, in der Übersetzung von Ernest
Wichner, der Gedichtband „Gefährliche Launen“, für
den sie Gedichte aus ihrem lyrischen Gesamtwerk auswählte. Im
Mai erscheint in Deutschland ihre Erzählung von 1997 „Die
Sechzigjährige und der junge Mann“. „Cum
laude“:
Universitätsstr. 4, 10117 Berlin, Tel. 030-2082883
(U+S-Bahnhof Friedrichstraße., Bus 100,Tram M1, 12 )
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Di.,
9. Februar 2010, 19.30 Uhr:
Buchvorstellung
Ort:
RKI
DIE
ABWESENDE REPUBLIK von Daniel Barbu
Gespräch
mit Prof. Dr. Daniel Barbu und Prof. Dr. Thede Kahl, Moderation:
Dr. Larisa Schippel, Humboldt-Universität zu Berlin
Der
Autor stellt Momentaufnahmen der Alltagsgeschichte Rumäniens
aus der jüngsten Vergangenheit dar. Der Blick wird auf
die demokratischen Mechanismen und marktwirtschaftliche Entwicklung
seines Landes nach dem Sturz des kommunistischen Regimes gerichtet.
Daniel
Barbu ist Professor und Direktor des Instituts für
Politische Studien der Universität Bukarest; Gastprofessor
unter anderem an der École des Hautes Études
en Sciences Sociales, Paris.
Thede
Kahl ist Geograf und Balkanologe am Österreichischen
Ost- und Südosteuropa-Institut, Mitglied der Balkankommission
der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und
unterrichtet an den Universitäten Bukarest, Münster
und Wien.
Larisa
Schippel ist Dozentin für Übersetzungswissenschaft
am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität
Berlin.
Die
Reihe „Forum Rumänien“ ist ein Projekt des
Frank und Timme Verlags (Berlin), http://www.frank-timme.de
In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft e.V.
und dem Frank und Timme Verlag
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Montag,
01.02.2010, 18.00 Uhr
EINLADUNG
Die
rechtlichen, sozio-ökonomischen und kulturellen Folgen
der Wende von 1989 für den Fortbestand der ungarischen
Minderheiten in Rumänien
Referent: Dr. Meinolf ARENS (Historiker,
z. Zt. Haus des deutschen Ostens [HDO], München; Habilitand
an der Ludwig-Maximilians-Universität München)
Montag,
01.02.2010, 18.00 Uhr
Seminarraum 3, Collegium Hungaricum Berlin,
Dorotheenstr. 12,
10117 Berlin-Mitte
Die
Deutsch-Ungarische Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der
Deutsch-Rumänischen Gesellschaft
|


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Fr.,
29. Januar 2010, 19.30 Uhr:
Buchvorstellung
Ort:
RKI
WEGE
IN DIE MODERNE. ENTWICKLUNGSSTRATEGIEN RUMÄNISCHER ÖKONOMEN
IM 19. UND 20. JAHRHUNDERT
von
Dr. Angela Harre
Moderation:
Dr. Dietmar Müller, Moldova-Institut Leipzig
Dr.
Angela Harre (geb. 1979) ist Koordinatorin des Forschungsprojektes „Agrarismus
in Ostmitteleuropa 1880 – 1950“ an der Forschungsstelle
für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Europa-Universität
Viadrina in Frankfurt (Oder) und Dozentin am Lehrstuhl für
Europäische Wirtschafts- und Sozialgeschichte der selben
Universität. Sie hat verschiedene Texte über Rumänien
veröffentlicht und mit der nun vorgestellten Arbeit über
die Entwicklungsstrategien rumänischer Ökonomen
promoviert.
»Rumänien
ist eine Region des Übergangs. In seiner Geistesgeschichte überschnitten
sich russische und griechische, osmanische und habsburgische,
ungarische und autochthone Einflüsse. Sie verbanden sich
zu einer brisanten Mischung, die auch über die Landesgrenzen
hinaus Bedeutung erlangte. So bildeten die Abhängigkeitstheorien
Mihail Manoilescus (1891-1950) die Grundlage für die dependencia-Theorien,
die ab den 1960er Jahren lateinamerikanische Entwicklungsdiskurse
prägten. Dieser Band beschäftigt sich mit der ideologischen
Landschaft, in der die rumänischen Vorläufer der
Dependenztheorien gediehen.
Diese
Entwicklungsmodelle, die im Laufe des 19. und in der ersten
Hälfte des 20. Jahrhunderts entworfen wurden, lassen sich
in vier große Schulen einteilen – den Traditionalismus,
Industrialismus, Agrarismus und Faschismus. Sie dienten teils
als Gegenkonzepte, teils als Ergänzungen zu den Modellen
der westeuropäischen Modernisierung und warfen Fragen
nach den Zusammenhängen zwischen verschiedenen Visionen
von Moderne und der Nationalbewegung sowie den gedanklichen
Wurzeln des rumänischen Autoritarismus auf, denen in dieser
Arbeit systematisch nachgegangen wird.«
In
Zusammenarbeit mit der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft
e.V.
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22.
Januar 2010, 19.00 Uhr
Als
Auftakt zu einer Reihe von Buchvorstellungen lädt Sie
das Rumänische Kulturinstitut zur folgenden Präsentation
ein:
IN
RUMÄNIEN. AUF DEN SPUREN EINER EUROPÄISCHEN VERWANDTSCHAFT
von Markus Bauer
EINLADUNG
Moderation:
Fried Nielsen (ehemaliger Kulturattaché der BRD in Rumänien)
Datum:
22. Januar 2010, 19.00 Uhr
Ort: Rumänische Botschaft, Dorotheenstraße 62-66, 10117 Berlin
Seit
2007 ist es Teil der Europäischen Union – und trotzdem
bleibt Rumänien die große Unbekannte, sein Bild
bleibt oft besetzt von Klischees (transsilvanischer Grusel,
bettelnde Straßenkinder, Wanderarbeiter und überall
Bären). Doch was ist die Wahrheit?
Das
Buch von Markus Bauer versucht, auf der Basis historischer
und kultureller Zusammenhänge die Gegenwart Rumäniens
in einem größeren Kontext verständlich zu
machen. Dabei kommen unvermeidlich unbekannte und überraschende
Facetten des vielfältigen Landes am Karpatenbogen ans
Licht. Der Bogen spannt sich von dem Stadt-Land-Gegensatz über
die Minderheiten und die Region der Moldau bis hin zu aktuellen
Fragen der Geschichtspolitik.
Markus
Bauer, Kulturhistoriker und Journalist, hat fünf
Jahre in Jassy gelebt und gearbeitet, schreibt für die
Neue Züricher Zeitung über Rumänien.
„Dieses
Aktualitätsklima des Buches ist ein großer Vorzug.
Seine Spurensuche ist keine elegische Archäologie des
Untergegangenen, sondern eine kompakte Einführung in die
noch heiße Zeitgeschichte Rumäniens zwischen dem
19. und dem 21. Jahrhundert.“
Lothar
Müller, Süddeutsche Zeitung, 14. 07. 2009
Eine gemeinsame
Veranstaltung des Rumänischen Kulturinstitutes
und der Rumänischen Botschaft Berlin
Mit freundlicher Unterstützung der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft
e. V.
Mehr unter www.rki-berlin.de
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Mittwoch,
den 13. Januar 2010, 19.00 Uhr
Jour
Fixe
EINLADUNG Thema:
Rumänien hat gewählt
Die Präsidentschaftswahlen vom Dezember 2009
-Hintergründe- Verlauf – Perspektiven-
Vortrag und Diskussion mit
Dr. Anneli Ute Gabanyi
Bei den Wahlen im Dezember 2009 wurde Traian Basescu in einer Stichwahl
zum zweiten Mal als Präsident des Landes bestätigt.
Basescu siegte knapp über seinen sozialdemokratischen Herausforderer,
Mircea Geoana. Die Sozialdemokraten hatten von großangelegter
Wahlfälschung gesprochen und das Resultat beim Verfassungsgericht
angefochten. Von 2137 ungültigen Stimmen, die zugeordnet
werden konnten, entfielen schließlich 1169 auf Basescu
und 968 auf Geoana. Rumänien sei, so fasste Dorel Sandor,
Direktor des Bukarester Centrums für Politische und vergleichende
Studien, das Ergebnis zusammen, ein „geteiltes Land“;
allgemein wird eine Phase politischer Instabilität befürchtet,
die zu einer weiteren Verzögerung einer 30-Millionen-Dollar
Hilfe des Internationalen Währungsfonds führen könnte.
Die Politikwissenschaftlerin Dr. Anneli Ute Gabanyi hat sich
durch zahlreiche Publikationen und Buchveröffentlichungen zum Parteiensystem
in Rumänien, der rumänischen Revolution von 1989 und
den Folgen des Systemwechsels in Rumänien und Osteuropa einen
Namen gemacht. Sie wurde in Bukarest geboren und lebt seit 1963
in der Bundesrepublik.
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Ort:
Restaurant „Cum
laude“,
im Westflügel der Humboldt-Universität „Cum laude“: Universitätsstr.
4, 10117 Berlin, Tel. 030-2082883
(U+S-Bahnhof Friedrichstraße., Bus 100,Tram M1, 12
Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Der
Rumänien-Jour-Fixe der DRG
• Der Treffpunkt für alle an Rumänien Interessierten und für
die Mitglieder der DRG
• Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung: Mitglieder des Vorstands
der DRG und ein jeweils wechselnder Gast
• Essen und Trinken im Restaurant „Cum laude“ |



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Donnerstag, den 17. Dezember 2009,
19.00 Uhr
Zwanzig
Jahre Rumänische Revolution
Diskussion und Filmvorführung
Einladung im
Literaturhaus Fasanenstraße 23, Berlin-Charlottenburg
Die
Protestaktionen vom 15./16. Dezember 1989 in Timisoara setzten
die gewalttätig verlaufene rumänische Revolution in
Gang, die mit der im Fernsehen übertragenen Erschießung
des Diktators Ceausescu und seiner Frau am 25. Dezember 1989
zu Ende ging. Zwanzig Jahre danach laden wir ein, über die
Hintergründe, den Verlauf und die Auswirkungen der damaligen
Ereignisse und über den aktuellen Stand der Demokratisierung
in Rumänien zu diskutieren. Auf
dem Podium:
Dr.
Anneli Ute Gabanyi Politikwissenschaftlerin, Berlin
Richard
Wagner Schriftsteller, Berlin Dr.
Alina Mungiu-Pippidi z. Zt. Professorin an der Hertie
School of Governance, Berlin
Mona
Vintila Studentin der Politikwissenschaft, Berlin
Vor
der Podiumsdiskussion zeigen wir die Dokumentation „Schachmatt“ der
ORF-Reporterin Susanne Brandstetter aus dem Jahr 2005, in der es
auch um die Frage geht, wieweit der revolutionäre Prozess
spontan oder möglicherweise gesteuert erfolgte
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Donnerstag,
3. Dezember 2009
Erfahrungen der Unfreiheit und die Idee der
Freiheit in Ungarn und Rumänien 1989
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Beginn
18:00 Uhr
im
Europasaal
im
MOSSEPALAIS
am Potsdamer Platz
Voßstr.
22
10117
Berlin
Referent:
PROF.
DR. ANTON STERBLING (Soziologe, Rothenburg/Oberlausitz)
Prof.
für Soziologie und Pädagogik an der
Hochschule der Sächsischen Polizei, Rothenburg/O.L., Wissenschaftlicher
Beirat des Instituts für kulturelle Infrastruktur Sachsen
(Görlitz); Veranstalter:
Deutsch-Ungarische
Gesellschaft e. V. (DUG)
in Zusammenarbeit mit dem
Osteuropa-Zentrum
Berlin (OEZ
Berlin) und der
Deutsch-Rumänischen Gesellschaft e. V. (DRG);
Kontakt:
Klaus
Rettel, Präsident der DUG,
Tel.
242 45 73,
E-Mail: info@d-u-g.org
Eintritt
frei.
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Mittwoch,
25. November 2009
EINLADUNG
Vortragsabend mit Begleitausstellung
70 Jahre Hitler-Stalin Pakt
Dr. Anke Pfeifer:
Schreiben als individuelle Aufarbeitung einer kollektiven Tragödie.
Die Thematisierung von Auswirkungen des Hitler-Stalin-Pakts in
der Literatur Rumäniens.
Dr.
Dietmar Müller:
Von Moskau über Jalta nach Malta: Die Folgen des Hitler-Stalin-Pakts
als Opferdiskurs in Rumänien.
Ausstellung:
1939 – Pakt über Europa. Der Hitler-Stalin-Pakt in der
Geschichte und Erinnerungskultur Ostmitteleuropas
Die Ausstellung wurde vom Moldova-Institut Leipzig e.V. erstellt.
In Zusammenarbeit mit dem Rumänischen Kulturinstitut „Titu
Maiorescu“ Datum:
Mittwoch, 25. November 2009
19.30 Uhr
Ort:
Rumänisches Kulturinstitut „Titu Maiorescu“,
Koenigsallee 20 A, 14193 Berlin,
Kontakt:
Tel. 030 890 61 987 Fax. 030 890 61 988
E-Mail: office@rki-berlin.de
Verkehrsverbindung:
S
4, S 45 S-Bhf. Halensee, S 7, S 9 S-Bhf. Grunewald, Bus 119,
Haltestelle: Erdenerstraße
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Samstag,
den 21. November 2009, 19. 30 Uhr
EINLADUNG
zu einer gemeinsamen Veranstaltung:
Rumänisches Kulturinstitut „Titu Maiorescu“,
Verband der Siebenbürger Sachsen in Berlin und Brandenburg
Deutsch-Rumänische Gesellschaft Berlin
Zeit: Samstag, den 21. November 2009, 19. 30 Uhr
Ort:
Rumänisches Kulturinstitut „Titu Maiorescu“,
Koenigsallee 20 A, 14193 Berlin,
Tel.
030 890 61 987 Fax. 030 890 61 988
E-Mail: office@rki-berlin.de
Verkehrsverbindung:
S 4, S 45 S-Bhf. Halensee, S 7, S 9 S-Bhf. Grunewald, Bus 119,
Haltestelle: Erdenerstraße
Das
Ensemble De LIDERTRUN (Karl Heinz Piringer, Hans Seiwerth, Michael
Gewölb)
singt und spielt auf einer Vielzahl von zum Teil historischen Instrumenten
(Gitarren, Querflöte, Mundharmonika, Klavier, Violine, Bordunzither,
Hirtenflöten, Bassblockflöte, Trompetengeige, Vibrandonion,
Schalmei, Maultrommel, Schlaginstrumente, Sackpfeife) alte siebenbürgische
Balladen, die größtenteils aus dem späten Mittelalter
stammen.
Die
Ausstellung „Blumen aus drei Jahrhunderten – Siebenbürgische
Möbelmalerei“ von Karin-Maria Braun wird im
Anschluss an das Konzert eröffnet. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
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Kleiner Empfang
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EINLADUNG
zum Jour fixe
mit Dr. Ilina Gregori und Dr. Markus Bauer
am
Mittwoch, 11. November 2009
19 Uhr
im
Restaurant „Cum laude“, im Westflügel der Humboldt-Universität,
Universitätsstr. 4, 10117 Berlin, 030-2082883
(U+S-Bhf. Friedrichstraße, Bus 100, Tram M1, 12)
Ehrengäste:
Dr. Ilina Gregori
und
Dr. Markus Bauer
Dr.
Ilina Gregori, Literaturwissenschaftlerin, ehemalige Dozentin
am Institut für Romanische Philologie der Freien Universität
Berlin, stellt ihr Buch Stim noi cine a fost Eminescu? Fapte, enigme,
ipoteze vor („Wissen wir, wer Eminescu war? Fakten, Rätsel,
Hypothesen“, Bukarest 2008, Preis des Rumänischen Schriftstellerverbands).
Dr.
Markus Bauer, Kulturhistoriker, Journalist und Autor zur rumänischen
Geschichte diskutiert anschließend mit der Autorin. Ausschnitte
aus dem Buch werden auf Rumänisch und in deutscher Übertragung
gelesen.
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4.
November 2009, 18:30 Uhr
Vortrag zum Thema:
„Rumänisch:
eine romanische Sprache“
und
Auszeichnung für wissenschaftliche und kulturelle Verdienste
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Maria Iliescu
PLAKAT
Botschaft
von Rumänien
Dorotheenstr. 62-66
10117 Berlin
4. November 2009, 18:30 Uhr
Ehrengast:
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Maria Iliescu, (geboren in Wien) hat
an der Universität Bukarest Klassische und moderne
Philologie studiert und promoviert in den Romanischen Sprachwissenschaften.
Sie ist Professorin am Institut für Romanistik der Leopold
Franzens Universität Innsbruck (Österreich). Maria Iliescu
ist seit 2007 Präsidentin der Société de Linguistique
Romane , hat mehrere Ehrendoktortitel und hunderte wissenschaftliche
Beiträge im Bereich der romanischen Philologie.
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Mittwoch,
den 14. Oktober 2009, 19:00 Uhr
Mitgliederversammlung
am Mittwoch, den 14. Oktober 2009
19:00 - 21:00 Uhr
Rumänisches Kulturinstitut, Königsallee
20A, 14193 Berlin
(S Bahnhöfe Halensee oder Grunewald, Bus M 19 - Erdener Straße)
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Musikalisches Rahmenprogramm
Pianist: Victor Nicoara
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TAGESORDNUNG
TOP
1 Begrüßung
TOP
2 Feststellung der Beschlussfähigkeit,
Genehmigung des Protokolls der MV 2008
TOP
3 Tätigkeitsbericht 2008
POP
4 Jahresabschlussbericht des Schatzmeisters und Prüfungsbericht
TOP 5 Aussprache
TOP 6 Entlastung des Vorstands und Wahl der Rechnungsprüfer
TOP 7 Neuwahl des Vorstands
TOP 8 Verschiedenes
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Kleiner Empfang
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Samstag 26.09.2009, 19.30 Uhr
die
rumänische Sopranistin, Frau Cristina Niculescu-Bretz aus Paris eingeladen, die zusammen mit dem französischen Tenor,
Stephane Denepoux auftreten und von der Pianistin,
Gönül
Abdula, begleitet wird.
Ort
der Veranstaltung:
Rumänisches Kulturinstitut „Titu
Maiorescu“,
Königsallee 20 a,
14193 Berlin
ARIEN UND DUETTE AUS OPERN UND OPERETTEN
Mit:
Cristiana Niculescu Bretz (Sopran, Paris), Stephane Denepoux
(Tenor, Paris) und Gönül Abdula (Klavier, Bukarest)
Im
Programm Arien und Duette aus: G. Bizet - Carmen; W.A. Mozart
- Cosi fan tutte; G. Verdi - La traviata; G. Puccini - Turandot;
G. Puccini - La fanciula del West; G. Donizetti - Das Liebeselixier;
J. Strauss - Die Fledermaus; Fl. Comisel – Soarele Londrei;
G. Dendrino – Lasati-ma sa cânt; Fr. Lehar – Die
lustige Witwe.
Cristiana
Niculescu Bretz (geb. 1983 in Bukarest) war Mitglied und Solistin
des Kinderchors des rumänischen Rundfunks (1992-2000).
Sie ist Absolventin des Musikgymnasiums „G. Enescu” und
der Musikhochschule Bukarest (Abteilung Gesang, Klasse von Prof.
Maria Slatinaru-Nistor und Prof. Bianca Manoleanu). Die Sopranistin
erhielt den 3. Preis beim nationalen Gesangwettbewerb „M.
Negrea” (2000) und den Sonderpreis beim nationalen Wettbewerb „M.
Jora”. 2004 spielte sie eine doppelte Rolle in der Rock-Oper „Am
sa ma intorc barbat” der Band Vama Veche (Engel/Freundin).
Sie nahm an verschiedenen Meisterklassen teil, bei Viorica Cortez,
Mariana Nicolescu, Denyce Graves und Leontina Vaduva.
Der
vierzigjährige Tenor Stephane Denepoux war schon seit
seiner Kindheit Mitglied verschiedener Chöre und beschäftigte
sich mit dem Komponieren zeitgenössischer Musik. Er hat an
Meisterklassen der Mezzosopranistin Viorica Cortez und der Sopranistin
Leontina Vaduva teilgenommen. Sein erster Auftritt zusammen mit
Cristiana Niculescu Bretz fand im Juni 2009 in der Rumänischen
Botschaft in Paris statt. Zurzeit arbeiten sie gemeinsam an einem
Projekt, dass dem Publikum das lyrische Kabarett näher bringen
soll.
Gönül Abdula ist Absolventin der Musikhochschule in
Bukarest und unterrichtet zurzeit Klavier. Sie ist als Korrepetitor
am Operettentheater „Ion Dacian” in Bukarest und hat
mit Künstlern wie Angela Gheorghiu,. Ruxandra Donose und Gheorghe
Zamfir zusammengearbeitet. Die Pianistin hat Konzerte in der Schweiz,
Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Bulgarien, Russland,
der Türkei, Serbien, der Slowakei bestritten und Aufnahmen
fürs Fernsehen und für Radio gemacht.
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Dienstatg,
22. September um 19:30 Uhr
CARMEN-FRANCESCA BANCIU VATERFLUCHT
Leseabend
am 22. September um 19:30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Rotbuch-Verlag.
RUMÄNISCHES KULTURINSTITUT "TITU MAIORESCU" BERLIN
Koenigsallee 20A, D-14193 Berlin
Moderation:
Jörg Plath
Zusammen
mit "Das Lied der traurigen Mutter" bildet
der Roman "
Vaterflucht" ein Dypticon und ich möchte euch ermutigen,
beide Bücher
zu lesen. |
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Donnerstag,
den 11. Juni 2009, 19. 00 Uhr
EINLADUNG
Dr. Paul Milata
Kienbaum Country Manager
Bulgarien & Rumänien
„
Rumäniens reale Krise:
Der Fachkräftemangel“
Zeit: Donnerstag, den 11. Juni 2009, 19. 00 Uhr
Ort: Restaurant „Cum laude“, im Westflügel
der Humboldt-Universität, Universitätsstr. 4,
10117 Berlin, 030-2082883
(U+S-Bhf. Friedrichstraße, Bus 100, Tram M1, 12)
Bis September 2008 wies Rumänien hohe wirtschaftliche Wachstumsraten
von bis 8% p.a. auf. Nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers
ging die Wirtschaftsleistung ebenso rapide zurück. Die in
der rumänischen Öffentlichkeit bereits eingesetzte Glorifizierung
der Jahre des Wirtschaftsbooms als eine Goldene Ära ohne Fehl
und Tadel verhindert die Analyse grundsätzlicher
Probleme, die ein reales Wachstum in der Vergangenheit behindert
haben und die Entwicklung des Landes nach dem Ende der Wirtschaftskrise
stark bremsen wird.
Von
der Bedeutung der Fachkräfte in einer wissensbasierten
Volkswirtschaft ausgehend legt der Vortrag den Schwerpunkt auf
das Problem eines überholten Ausbildungswesens sowie der ungebremsten
und weltweit rekordverdächtigen Auswanderung rumänischer
Fach- und Führungskräfte.
Dr.
Paul Milata: In Rumänien geboren, Studium der osteuropäischen
Zeitgeschichte in Montreal/ Kanada, Magisterarbeit 2001: “Die
Migration der Hochqualifizierten aus Osteuropa, 1980-2000”.
Promotion an der Humboldt-Universität zum Thema: „Zwischen
Hitler, Stalin und Antonescu. Rumäniendeutsche in der Waffen-SS“.
P. Milata beschäftigte sich bereits während des Studiums
und danach mit der Abwanderung qualifizierter Fachkräfte aus
Osteuropa. Er verfügt über eine mehrjährige
Erfahrung in der Beraterbranche, und über sehr gute Kenntnisse
der osteuropäischen Märkte. Als Country Manager bei dem
international tätigen Personalberatungsunternehmen
Kienbaum Executive Consultants GmbH leitet Milata seit 2008 die
Geschäfte für Rumänien und Bulgarien.
Fahrverbindungen:
(U+S-Bhf. Friedrichstraße, Bus 100, Tram M1, 12) |
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Mittwoch,
13. Mai 2009,
19 Uhr
Jour-fixe
Einladung
Dr.
Markus Bauer
Buchpräsentation, Büchertisch
und Vortrag
zum
Thema:
" Hinter
den Karpaten - zur kulturellen Topographie der Moldau"
Dr.
Markus Bauer: Der
Kulturhistoriker und Journalist hat fünf Jahre in Iasi
gelebt und gearbeitet. Er schreibt in der Neuen Zürcher Zeitung
regelmäßig über Rumänien.
In seinem neuen Buch „In Rumänien. Auf den Spuren einer
europäischen Verwandtschaft“ (Transit Buchverlag 2009)
begibt sich Markus Bauer auf die Spuren einer reichen, eigen¬stän¬digen
Kultur in Rumänien, deren vielfältige Ver-bindungen und
Nähe zur mittel¬europäischen Geschichte Land und
Menschen bis heute prägen.
Der Vortrag anlässlich des jour fixe ist eine Synthese der
beiden Kapitel dieses Buches über die Kulturlandschaft der
Moldau.
Restaurant „Cum
laude“
im Westflügel der Humboldt-Universität
Universitätsstr. 4
10117 Berlin
Tel.: 030-2082883
Fahrverbindungen:
(U+S-Bhf.
Friedrichstraße, Bus 100, Tram M1, 12)
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Mo.,
27. April 2009, 19.30 Uhr
Podiumsdiskussion
Einladung
"DIE
RUMÄNISCHE SPRACHE: HERKUNFT, ENTWICKLUNG, VERBREITUNG
- TRADITIONELLE UND MODERNE SICHTEN, KONTROVERSEN UND INSTRUMENTALISIERUNGEN“
Prof.
Dr. Wolfgang Dahmen (Universität Jena) und Dr.
Larisa Schippel (Humboldt Universität zu Berlin)
diskutieren über eine der interessantesten romanischen
Spra-chen.
Das
Rumänische, die ostromanische Sprache mit Einflüssen
aus dem Slawischen, Türkischen, Grie-chischen u.a., hervorgegangen
aus einer dakischen Grundschicht, von der kaum etwas bekannt
ist, romanisiert während der römischen Kolonialzeit,
modernisiert unter italienischem und französischem Einfluss
im 19. Jahrhundert bis zur heutigen "Modernisierung" durch
das Angloamerikanische - wie alle europäischen Sprachen...
Ort:
Rumänischen
Kulturinstitut Berlin
Verkehrsverbindung:
S 42, S 45, Haltestelle Halensee
S 7, Haltestelle Grunewald
Bus M 19, Haltestelle Erdenerstraße
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Mittwoch,
11. März 2009, 19 Uhr
JOUR-FIXE
Einladung
Joachim
Krauß
zum Thema
Deutsches Naturell und „Zigeuner“
Roma und Sachsen im Norden Siebenbürgens
Kaminraum
des Restaurants „Cum
laude“
im Westflügel der Humboldt-Universität
Universitätsstr. 4
10117 Berlin
Tel.:
030-2082883
Fahrverbindungen:
U+S-Bhf. Friedrichstraße, Bus 100, Tram M1, 12 |
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Mittwoch,
18. Februar 2009, 19 Uhr
JOUR-FIXE
Einladung Claudiu
Florian liest aus seinem Buch „Zweieinhalb Störche“
Restaurant „Cum laude“
im Westflügel der Humboldt-Universität
Universitätsstr. 4
10117 Berlin
Tel.:
030-2082883
Fahrverbindungen:
U+S-Bhf.
Friedrichstraße, Bus 100, Tram M1, 12
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