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TÄTIGKEITSBERICHT FÜR DAS JAHR 2009
1. Jour fixe Im Laufe des Jahres 2009 haben vier Vorstandssitzungen und eine Mitgliederversammlung am 14. Oktober stattgefunden. Dem offiziellen Teil der Mitgliederversammlung ging ein Klavierkonzert mit dem jungen rumänischen Pianisten Victor Nicoara voraus, der u.a. Stücke von Chopin, Haydn und Debussy aufführte. Im Jahr 2009 standen Wahlen zum Vorstand an. Zwei Vorstandsmitglieder, Axel Bormann und Robert Vitalyos, kandidierten nicht mehr. Janna Jähnig verzichtete auf eine erneute Kandidatur als Vizepräsidentin. Zur Vizepräsidentin wurde Hermine-Sofia Untch gewählt, für das Amt der Schriftführerin Mona Patricia Vintila. Ebenfalls neu in den Vorstand gewählt wurde Marianne Theil. Sie wird für die Organisation und Durchführung der Jours fixes zuständig sein. Alle anderen Vorstandsmitglieder, einschl. des Präsidenten, kandidierten erneut und wurden wiedergewählt. 1. Jour fixe Bereits
im November 2008 hat der Vorstand sich für das Restaurant
Cum laude als Veranstaltungsort für den Jour fixe entschieden. Im November stellte die Literaturwissenschaftlerin Dr. Ilina Gregori ihr neues Buch über Mihai Eminescu vor. Der Titel: Stim noi cine a fost Eminescu? Fapte, enigme, ipoteze („Wissen wir, wer Eminescu war? Fakten, Rätsel, Hypothesen“, Bukarest 2008. Dr. Markus Bauer stellte die Autorin vor und diskutierte mit ihr. 2. Andere Kulturveranstaltungen In Kooperation mit der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft (DUG) fanden
am 19. und am 27. Januar zwei Vortragsveranstaltungen im Collegium
Hungaricum statt. In Zusammenarbeit mit dem Rumänischen Kulturinstitut diskutierten am 27. April Prof. Dr. Wolfgang Dahmen (Universität Jena) und Dr. Larisa Schippel (Humboldt Universität Berlin) zum Thema: Die rumänische Sprache: Herkunft, Entwicklung, Verbreitung - traditionelle und moderne Sichten, Kontroversen und Instrumentalisierungen. Initiative und Organisation: Janna Jähnig. Am 11.Juni referierte Dr. Paul Milata (Historiker und Personalberater bei Kienbaum Executive Con-sultants GmbH) über „Rumäniens reale Krise: Der Fachkräftemangel“. Zweifellos ein Höhepunkt im Berichtsjahr war das Opernkonzert am 26. September im rumänischen Kulturinstitut. Die rumänische Sängerin Cristiana Niculescu Bretz (Sopran, Paris), der französische Sänger Stephane Denepoux (Tenor, Paris) und die rumänische Pianistin Gönül Abdula (Bukarest) boten einem begeisterten Publikum Arien und Duette aus Opern von Mozart, Verdi, Bizet, und Operet-ten von J. Strauss, Lehar, Comisel und Dendrino dar. Initiative und Organisation: Wilfried Lohre. Am
4. November fand unter der Federführung von Dr. Ioana Scherf
eine feierliche Veranstaltung in der Rumänischen Botschaft statt.
Geehrt und ausgezeichnet wurde Prof. Dr. Maria Iliescu, Präsiden-tin
der Société de Linguistique Romane, für ihre wissenschaftlichen
Verdienste auf dem Gebiet der romanischen Sprachen im Allgemeinen und
der rumänischen Sprache im Besonderen. Die DRG war Mitveranstalter. Im November fanden zwei weitere Kooperationsveranstaltungen mit und im Rumänischen Kulturinstitut statt. Die Mitglieder des Ensembles De LIDERTRUN spielten und sangen am 21. November alte siebenbürgische Balladen, die das Publikum begeisterten. Passend zum musikalischen Teil zeigte Karin Maria Braun eine kleine Ausstellung mit siebenbürgischer Bauernmalerei. An dieser Veranstal-tung wirkte auch der Verband der Siebenbürger Sachsen in Berlin und Brandenburg mit. Die Vortragsveranstaltung mit Begleitausstellung am 25. November fand anlässlich des 70. Jahrestages des Hitler-Stalin-Paktes statt. Dr. Anke Pfeiffer (Berlin) und Dr. Dietmar Müller (Universität Leipzig) behandelten das Thema aus literaturwissenschaftlicher und historischer Sicht. Das Gewicht der begleitenden Ausstellung (erstellt am Moldova-Institut in Leipzig) lag auf dem Pakt aus ost- und ostmitteleuropäischer Sicht. Eine weitere Kooperationsveranstaltung mit der DUG fand am 3. Dezember statt. Prof. Dr. Anton Sterbling (Rothenburg/OL. - Görlitz) sprach im Europasaal des Mossepalais am Potsdamer Platz über "persönliche Erfahrungen der Unfreiheit und die Verwirklichung der Freiheitsidee in Ungarn und Rumänien 1989" und diskutierte anschließend mit dem Publikum. Der Historiker Prof. Dr. Günter Schödl, Humboldt-Universität Berlin, moderierte die Veranstaltung. Anlässlich des 20. Jahrestages der rumänischen Revolution lud die DRG am 17. Dezember zu einer Filmvorführung mit anschließender Diskussion über die Hintergründe, den Verlauf und die Aus-wirkungen der damaligen Ereignisse und über den aktuellen Stand der Demokratisierung in Rumänien ins Literaturhaus in der Fasanenstraße ein. Es diskutierten Dr. Anneli Ute Gabanyi, Richard Wagner, Prof. Dr. Alina Mungiu-Pippidi und Mona Vintila. Mitveranstalter waren die Südosteuropa-Gesellschaft und das Deutsch-Rumänische Forum. Initiative und Organisation: Marianne Theil. 3. Deutsch - Rumänische Hefte Unter dem Redaktionsteam, Dr. Larisa Schippel und Robert Vitalyos, sind in 2009 zwei Hefte erschienen, die auch auf der Homepage einzusehen sind. 4. Homepage: www.deruge.org 2009
erhielt die Homepage der DRG ein neues Design. Das bereits Ende 2008
in Planung genomme-ne Projekt hat Elisabeth Packi Anfang 2009 praktisch
umgesetzt und online gestellt. Die neue Website hat eine übersichtliche
Gliederung und wird von Frau Packi täglich aktualisiert. Nicht nur
die Vereins-aktivitäten (Veranstaltungen, Studienreisen, Deutsch-Rumänische
Hefte) sind stets auf dem neuesten Stand abrufbar sondern auch Presse
und Nachrichten aus und über Rumänien sind topaktuell. Im Berichtsjahr wurden Kleinstipendien in Höhe von 1.200 Euro gezahlt. Eine Schülerin und drei Schüler des Musiklyzeums in Cluj / Klausenburg erhielten je 300,00 Euro.
Vom
1. bis 16. August fand unter der Leitung unseres Mitglieds Feri Kopan
ein Workcamp in der ru-mänischen Ortschaft Gogan (Siebenbürgen)
statt. Ziel der 11 Jugendlichen dieses Workcamps, die aus Deutschland
und den USA kamen, war es, zusammen mit rumänischen Jugendlichen
aus dem Ort Gogan einen Spieplatz auf dem Schulgelände des Ortes
zu errichten. Die Spielgeräte in Höhe von 1600 Euro wurden
von der DRG bezahlt. Für ihre Reisekosten kamen die Jugendlichen
selbst auf und zahlten außerdem noch einen Teilnehmerbeitrag von
120 Euro pro Person. Besonders hervorzuheben ist das außerordentliche
Engagement mit dem sie ihre Aufgabe in Angriff nahmen und das Projekt
nach 16 Tagen erfolgreich abschlossen. Die rumänische Schule „Bilingua“ in Berlin wurde im Berichtsjahr mit einer Spende für Sachmittel un-terstützt. Mitgliederentwicklung:
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