Politische Kultur, Medien und Zivilgesellschaft in Rumänien

Wochenendtagung vom 8. bis 10. Februar 2019

in der Bildungs- und Begegnungsstätte “Der Heiligenhof” in Bad Kissingen

Im Januar 2019 übernimmt Rumänien erstmalig und turnusgemäß die EU-Ratspräsidentschaft. Im Mai ist ein EU-Gipfel der Regierungschefs in Hermannstadt geplant. Das Land ist nunmehr seit 12 Jahren Mitglied der EU. Seit der Jahrtausendwende wurden ernsthafte Anstrengungen unternommen, um der Union beizutreten. Einige westliche Staaten meinten dieser Beitritt sei verfrüht gewesen, da mit dem Beitritt die Anstrengungen bezüglich europäischer rechtsstaatlicher Standards nachgelassen hätten und verweigern bislang den Beitritt zum Schengen-Raum, um ein letztes Druckmittel auf die politischen Akteure aufrecht zu erhalten. Mit Hilfe der EU sind zahlreiche Infrastrukturporojekte in die Wege geleitet und das Land modernisiert worden. Jedoch werden die Fördermöglichkeiten nur unzureichend ausgeschöpft. Die Wirtschaft boomt. Bei den Parlamentswahlen vor gut zwei Jahren wurde eine Koalitionsregierung durch die PSD und ALDE – dem Namen nach sozialdemokratische bzw. liberale Parteien – gebildet, die bislang über ausreichend Parlamentsmandate verfügen. Die beiden Vorsitzenden dieser Partei konnten keine Regierungsämter übernehmen, da sie vorbestraft sind und weitere Gerichtsverfahren gegen sie laufen, stehen jedoch den beiden Parlamentskammern – Senat und dem Abgeordnetenhaus – vor. Es gab und gibt trotz üppiger Parlamentsmehrheiten mehrere Regierungsumbildungen und vor allem Bestrebungen Strafverfolgungen in eigener Sache zu erschweren und ganz zu verhindern. Dabei entspannte sich ein heftiger politischer Kampf zwischen den Regierungsparteien und den sie tragenden Personen und dem Präsidenten Klaus Johannis. Einbezogen sind die Staatsanwaltschaften, die Antikorruptionsbehörde, deren international hoch angesehene Leiterin Laura Codruta Kövesi 2018 aus dem Amt entfernt wurde sowie die Justiz, die umgebaut bzw. dem Regierungseinfluss unterstellt werden soll. Die Venedig-Kommission der EU lehnt die sogenannte Justizreform ab. Aber hat sie Sanktionsmöglichkeiten gegenüber Rumänien? Es gibt zudem Angriffe auf und Verleumdungen der deutschen Minderheit in Rumänien seitens führender rumänischer Politiker der PSD und ihres Umfeldes und Versuche den deutschen Staatspräsidenten sowie das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien als Minderheitenvertretung zu diskreditieren. Rumänien ist in Gefahr unter die Räuber zu fallen. Dennoch gibt es positive Anzeichen seitens der rumänischen Zivilgesellschaft. Nachdem Rumänien einen Bevölkerungsverlust von rund drei Millio-nen Menschen seit 1990 zu verzeichnen hat, darunter auch die besser ausgebildeten und jüngeren Menschen, formiert sich eine neue Gesellschaft, die ihr Heil nicht in der Auswanderung sondern im eigenen Lande erhofft. Die Zivilgesellschaft organisiert sich und artikuliert sich auf breiter Basis. Auch die rumänischen Emigranten, die im Sommer 2018 die Heimat besuchten, protestierten gegen die Machenschaften der Regierenden. Ihre Demonstration wurde jedoch grundlos und unverhältnismäßig zusammengeknüppelt.

Als Referenten konnten gewonnen werden: Katharina Kilzer (Frankfurt/M.): „Wozu Dichter in dürftiger Zeit“. Politische Texte von Ana Blandiana, Dichterin und Leitfigur der Zivilgesellschaft; Siegfried Mureşean MdEP (Deva/Straßburg/Brüssel): Demokratie, Rechtsstatlickeit in Rumänien aus europäischer Perspektive; Roger Pârvu (Hermannstadt): „Alle Menschen haben Furcht…“ Der Kampf um den Rechtsstaat in Rumänien; Raimar Wagner (Hermannstadt): Von einzelner Unmut zur koordinierten Protestbewegung. Cătălin und Diana Mureșan (Hermannstadt): Die Erneuerung der politischen Klasse Rumäniens; Dan Caramidariu (Temeswar): Die Medienlandschaft Rumäni-ens Hans Hedrich (Schäßburg): Umweltzerstörung und ziviler Protest und Widerstand.

Die Tagung beginnt am Freitagabend um 18 Uhr mit dem gemeinsamen Abendessen und ist am folgenden Sonntag nach dem Mittagessen zu Ende. Die Teilnahme kostet für Teilnehmer aus der Bundesrepublik 60 € zuzüglich Kurtaxe (3,80 €) und ggf. EZ-Zuschlag (24 € für den gesamten Zeitraum) und beinhaltet Unterkunft und Verpflegung. Für Teilnehmer aus Rumänien gelten Sonderpreise und es können Reisekostenbeihilfen gewährt werden. Bitte melden Sie sich umgehend, spätestens bis zum1. Februar 2019, an. Anmeldungen und Anfragen sind ab sofort möglich an: “Der Heiligenhof”, Alte Euerdorfer Straße 1, 97688 Bad Kissingen, Fax: 0971/714 747 oder per Mail info@heiligenhof.de an.

Zwischen Schichten der Erinnerung – Neue Medien in der aktuellen Kunst Rumäniens

Ein Vortrag von Prof. Dr. Ruxandra Demetrescu

Montag, 28. Januar 2013, um 20 Uhr

In Verbindung mit der Humboldt-Universität zu Berlin und
dem Deutschen Akademischen Austauschdienst.

Einladung

Begrüßung
Prof. Monika Grütters – Vorstand der Stiftung Brandenburger Tor
Prof. Dr. Horst Bredekamp – Humboldt-Universität zu Berlin, Kunstgeschichtliches Seminar

Die Arnheim-Professur geht auf den Filmkritiker und Filmhistoriker Rudolf Arnheim zurück, der die Theorie des „denkenden Sehens“ und Gestaltens entwickelte. Eine hochrangige interdisziplinäre Jury beruft jährlich einen ausländischen Gastdozenten an der Humboldt-Universität. Gefördert wird diese Professur durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und die Stiftung Brandenburger Tor.

Der Vortrag wird Bilder einiger engagierter, zeitgenössi­scher Künstler aus Rumänien als „lieux de mémoire“ – im Sinne von Pierre Nora – präsentieren. Vor allem in den Neuen Medien wird sichtbar, dass im Gegensatz zur Rückkehr in den „Elfenbeinturm“ des Ateliers jetzt der Blick des Künstlers auch politisch und sozialgeprägt ist. So stehen die Beobachtung und Kommentierung urbaner und sozialer Veränderungen im postkommunistischen Rumänien im Mittelpunkt z.B. der künstlerischen Tätigkeit Josef Kiralys. Die jüngere Generation versucht die Zeitgeschichte zu thematisieren: Stefan Sava, der die Spuren des Holocaust zeigt; Alexandra Croitoru, deren kritischer Blick unbequeme politische Wirklichkeiten und kulturelle Klischees offenbart; Bogdan Bordeianu, der in den „temporären“ Landschaften die Prekarität der Wirtschaft und der Gesellschaft zu präsentieren versucht.

Ruxandra Demetrescu ist Professorin für Kunstgeschichte und Kunsttheorie an der Staatlichen Universität der Künste in Bukarest, deren Rektorin sie von 2006 bis 2012 war. Die Schwerpunkte ihrer Forschungstätigkeit sind die Kunsttheorie der Moderne und Gegenwart und die Kunst der Neuen Medien in Rumänien. Von 1999 bis 2003 war sie die erste Leiterin des Rumänischen Kultur­instituts in Berlin.

Die Veranstaltungen finden im Max Liebermann Haus statt.

Bitte melden Sie sich bei Interesse unter Angabe des Veranstaltungstitels und Datums an.
Tel.: 22 63 30 30
Fax: 22 63 30 14

www.brandenburgertor.de

Heimat – gerettete Zunge: Die rumäniendeutsche Literatur in der Bundesrepublik Deutschland

Bad Kissingen, 16. bis 18. November 2012

Einladung – Tagung

Freitag, 16. November 2012, 16:30 Uhr – 21:30 Uhr

  • 16:00 Uhr: Anmeldung und Kaffee und Kuchen
  • 16:30 Uhr: Eröffnung der Tagung
    • Grußwort: Leiter des Bildungswerkes
    • Grußwort: Prof. Dr. Wolfgang Schlott, Präsident des Exil-P.E.N., Bremen
    • Einführung: Horst Samson, Generalsekretär des Exil-P.E.N.
  • 17:00 Uhr: Vom erzwungenen Abschied zur schwierigen Ankunft. Wegstrecken, Stationen und Diskursformen der rumäniendeutschen Literatur (1950-2000), Prof. h.c. Dr. Peter Motzan, Augsburg
  • 18:00 Uhr: Abendessen
  • 19:15 Uhr: Die rumäniendeutsche Literatur heute: SchriftstellerInnen lesen aus ihren Werken, Teil 1
    • Moderation: Dr. Renate Windisch, Berlin
    • Hans Bergel (Prosa), Gröbenzell
    • Horst Samson (Lyrik), Neuberg/Hessen
  • 21:00 Uhr: Diskussion

Samstag, 17. November 2012, 9:30 Uhr – 20:30 Uhr

  • 9:30 Uhr: “Die fremde Stimme: zur Rezeption der rumäniendeutschen Literatur in der Bundesrepublik Deutschland”
    Ingmar Brantsch, Köln
  • 10:30 Uhr: Kaffeepause
  • 10:45 Uhr: Die rumäniendeutsche Literatur heute: SchriftstellerInnen lesen aus ihren Werken, Teil 2
    • Moderation: Horst Samson
    • Franz Hodjak (Prosa), Usingen
    • Hellmut Seiler (Lyrik), Backnang
    • Klaus Hensel (Lyrik), Frankfurt am Main
  • 13:00 Uhr: Mittagspause
  • 14:30 Uhr: “Die Wiederentdeckung der Innerlichkeit in ‘Die deutsche Seele’ (Thea Dorn/ Richard Wagner) und ihre Rezeption in der bundesdeutschen Öffentlichkeit”, Franz Heinz
  • 15:30 Uhr: Die rumäniendeutsche Literatur heute: SchriftstellerInnen lesen aus ihren Werken, Teil 3
    • Moderation: Wolfgang Schlott
    • Johann Lippet (Prosa), Sandhausen
    • Ilse Hehn (Lyrik), Ulm
    • Balthasar Waitz (Prosa), Temeswar/Timisoara – Rumänien
  • 17:30 Uhr: Diskussion
  • 18:00 Uhr: Abendessen
  • 19:00 Uhr: Die rumäniendeutsche Literatur heute: SchriftstellerInnen lesen aus ihren Werken, Teil 4
    Dieter Schlesak, (Prosa, Lyrik), Stuttgart / Camaiore-Italien

    • Moderation: Wolfgang Schlott

Sonntag, 18. November, 9:30 Uhr-12 Uhr

  • 9:30 Uhr: Die rumäniendeutsche Literatur heute: SchriftstellerInnen lesen aus ihren Werken, Teil 5
    • Moderation: Horst Samson
    • Gerhard Ortinau, (Prosa), Berlin
  • 10:30 Uhr: Wer liest heutzutage ‚rumäniendeutsche’ Literatur? Anmerkungen zu den Entstehungsbedingungen einer Prosa-Anthologie, Dr. Olivia Spiridon (Tübingen)
  • 11:00 Uhr: Abschlusspanel: Perspektiven der rumäniendeutschen Literatur
    Hans Bergel, Ingmar Brantsch, Peter Motzan, Horst Samson, Dieter Schlesak
  • 12:00 Uhr: Ende der Tagung
    Mittagessen

Veranstaltungsort/ Kontakt:

Studienwerk Heiligenhof
Alte Euerdorfer Straße 1
97688 Bad Kissingen

Tel. 0971-71470
E-Mail: info@heiligenhof.de
oder wschlott@hotmail.de
(Exil-P.E.N.)

Deutsch–Rumänische Konferenz

Mittwoch, den 26. September 2012, um 15:00 Uhr

Aus Anlass des 20. Jahrestages der Unterzeichnung des Grundlagenvertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Rumänien laden das Deutsch-Rumänische Forum und die Botschaft von Rumänien herzlich ein zu einer Konferenz zum Thema

“Deutsch-Rumänische Beziehungen– Was uns verbindet, was uns trennt”

Einladung

Programm

Anmeldeformular

Ort:

Fraktionssaal der SPD, Reichstagsgebäude,
Platz der Republik 1,
11011 Berlin

https://derufo.com/

Hab’ ich Angst? Märchen und Mythen der Roma

Donnerstag, 6. September 2012, 18:00 Uhr

Buchvorstellung und Theateraufführung

- gelesen und gespielt –

mit Franziska Gerth und Bettina Schubert

Nach der Veranstaltung kann man mit den Mitwirkenden ins Gespräch kommen.
Ab 19 Uhr wird gegrillt.

Ort:

Jugend- Kultur- und Werkzentrum
Grenzallee 5
12057 Berlin

Tel: 030-68056333

Nationales Jugendorchester Rumänien

4. August 2012 – 20:00 Uhr

Konzerthaus – Großer Saal

Programm

  • Dan Dediu – Frenesia 2 für Orchester, UA
  • Frédéric Chopin – Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11 (1830)
  • Sergej Rachmaninow – Symphonische Tänze op. 45 (1940)
  • George Enescu – Rumänische Rhapsodie A-Dur op. 11 Nr. 1 (1901)
  • Cristian Mandeal – Dirigent
  • Mihaela Ursuleasa – Klavier
  • Dan Dediu – Komponist, Uraufführung

Das Nationale Jugendorchester Rumänien tritt mit Stars der Musikwelt auf: Neben dem Dirigenten Cristian Mandeal, der bei Karajan und Celibidache studiert hat, tritt die ECHO Klassik Preisträgerin Mihaela Ursuleasa auf.

Es gibt eine Uraufführung, zwei Kompositionen zwanzigjähriger Komponisten und ein Alterswerk: Mit dieser Zusammenstellung will das Nationale Jugendorchester Rumänien das Publikum bei seinem Young Euro Classic-Debüt begeistern.

Chopins Erstes Klavierkonzert trug dem 20-jährigen Chopin bereits bei der Uraufführung lebhafte Bravorufe ein.

Den Solopart bei Young Euro Classic 2012 übernimmt die temperamentvolle Ausnahmepianistin Mihaela Ursuleasa.

Ebenfalls großen Erfolg hatte der junge Komponist George Enescu mit seiner folkloristisch inspirierten Rumänischen Rhapsodie Nr. 1 aus dem Jahr 1901.

Wie Enescu stammt auch der 1967 geborene Komponist Dan Dediu aus Rumänien. In seiner neuesten Komposition „Frenesia 2“, die bei Young Euro Classic uraufgeführt wird, verwandelt er sein musikalisches Material in „karnevalesken Schaum“.

Das Programm wird abgerundet mit Sergej Rachmaninows „Symphonischen Tänzen“, die der Komponist 1940 auf Long Island als letztes und – wie er selbst sagte – bestes Werk seiner Karriere vollendete.

Die Leitung des Abends übernimmt mit Cristian Mandeal ein erfahrener Orchestererzieher, der die Bukarester Philharmonie in seiner mehr als 20-jährigen Zeit als Chefdirigent zu einem internationalen Spitzenorchester formte.

http://www.young-euro-classic.de/programme/details/551/

“Umerziehung” durch Folter– Das Experiment von Pitesti

30. Mai 2012, 19 Uhr

Einladung

Filmvorführung und Diskussion

Deutsche Kinemathek
Potsdamer Str. 2,
Berlin-Mitte 30

Begrüßung

Dr. Rainer Rother, Künstlerischer Direktor Deutsche Kinemathek
Dr. Alexandrina Panaite, Stellv. Leiterin Rumänisches Kulturinstitut Berlin
Dr. Hubertus Knabe, Direktor Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Filmvorführung

Demascarea – Die Entlarvung

Dokumentarfilm von Nicolae Margineanu und Alin Muresan

Diskussion

Alin Muresan, Schriftsteller und Drehbuchautor
Nicolae Margineanu, Regisseur
Petru Cojocaru, Zeitzeuge
Dr. Hubertus Knabe, Historiker
Moderation: Helmuth Frauendorfer, Stellv. Direktor Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Es sind Szenen wie in dem Spielfilm „Das Experiment“: Studenten foltern Studenten. Im kommunistischen Rumänien wurde dies 1949 Realität. In einem Gefängnis der Ortschaft Pitesti führte der Geheimdienst Securitate so genannte Umerziehungsmaßnahmen durch, mit denen die Inhaftierten zu treuen Genossen erzogen werden sollten. Die Gefangenen, meistens kritische Studenten, mussten zu diesem Zweck ihre Mithäftlinge foltern. Das Experiment erwies sich als so effektiv, dass dieMethode bald im ganzen Land angewendet wurde.

60 Jahre später haben der rumänische Drehbuchautor Alin Muresan und der Regisseur Nicolae Margineanu über das makabre Experiment von Pitesti einen Film gedreht. Im Beisein der Autoren und eines Zeitzeugen wird der 70-minütige Film „Die Entlarvung“ erstmals in Berlin aufgeführt.

Verlassene Erzählungen einer versunkenen Welt

Dienstag, 20.03.2012, 20.00 Uhr

Eginald Schlattner ließt im Literaturhaus

Für alle diejenigen, die den derzeit wohl bekanntesten rumäniendeutschen Schriftsteller Eginald Schlattner einmal persönlich kennenlernen wollen, bietet sich im März die einmalige Gelegenheit, Gast bei seiner deutschen Lesetour zu sein.

Ort:

Literaturhaus Berlin
Fasanenstraße 23
10719 Berlin

Präsentation der ersten vier Bände der Buchreihe LITTLE GLOBAL CITIES: Novi Sad, Osijek, Szeged, Temeswar

Am Dienstag, den 13. März 2012, um 19 Uhr

Im Collegium Hungaricum Berlin
(Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin)

Einladung

Lesung und Gespräch mit den Autoren:

  • Marc Degens (Bonn, Stadtschreiber in Novi Sad)
  • Esther Kinsky (Berlin / Battonya, Stadtschreiberin in Temeswar)
  • Bojan Kripokavic (Novi Sad)
  • Tímea Turi (Szeged)

Mit zahlreichen Bildern, Texten und persönlichen Eindrücken aus den Städten und einem Essay von Gernot Wolfram.

Moderation: Hana Stojic, Übersetzerin und Projektleiterin der Litle Global Cities in Sarajevo

Musikalische Intervention: Damir Out Loud

Eine Veranstaltung von inter:est Kulturprojekte in Kooperation mit dem Kerber Verlag und dem Collegium Hungaricum Berlin. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung,

Kontakt
gf@inter-est.de
T +49 30 3180 1760

Roma in Europa und Ungarn – ist das ein Problem?

Donnerstag, 16. Februar 2012, 19.00 Uhr

Podiumsgespräch zum Thema

Es diskutieren:

  • Zoltán Balog, Staatsminister für soziale Angelegenheit,
  • Lívia Járóka, MdEP für FIDESZ und inzwischen die überhaupt noch einzige Abgeordnete aus der Roma-Minderheit im Europäischen Parlament,
  • Heribert Heuss, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma,
  • Mónika Mécs, Produzentin des Filmes “Csak a szél” (Nur der Wind), Wettbewerbsbeitrag auf der Berlinale 2012,
  • Daniel Strauß, Leiter des Kulturhauses RomnoKher – ein Haus für Kultur, Bildung und Antiziganismusforschung gGmbH, Mannheim

Moderation: Ernst Hebeker, Leiter des Hauptstadtbüros der Hanns-Seidel-Stiftung

Im Anschluss Empfang, gegeben von der ungarischen Botschaft.

Herr Botschafter Dr. Czukor hat freundlicherweise wieder die Mitglieder und Freunde der DUG als Zuhörer eingeladen. Wie in diesen Fällen üblich und in Fortsetzung eines bereits eingespielten Verfahrens werden interessierte Gäste gebeten, sich vorher bei uns anzumelden, damit die DUG die Liste als Sammelanmeldung weiterleiten kann. Bitte benutzen Sie aus Zeitgründen – soweit Ihrerseits ein Internetanschluß vorhanden ist – unseren E-Mail-Anschluß (info@d-u-g.org), sonst das Telefon 030-242 45 73 (auch den angeschlossenen Anrufbeantwor-ter) und nennen Sie Ihren Namen und ggf. den Ihrer Begleitung(en). Ihre Anmeldung erbitten wir bis zum 16. Februar, spätestens 12.00 Uhr!

Es handelt sich im übrigen um den von Herrn Dr. Czukor in der Veranstaltung der DUG in der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam für den 17. Februar angekündigte Roma-Informationsabend; er mußte aus organisatorischen Gründen um einen Tag vorgezogen werden.

Ort:

Ungarische Botschaft
Unter den Linden 76
10117 Berlin-Mitte

Bartók – Enescu – Beethoven

Mittwoch, 18.01.2012, 19.00 Uhr

Mit Cristian Petrescu (Flügel) und Adriana Winkler (Violine).

Das Programm des Abends:

Béla Bartók: 2. Violinsonate op. 76 (1922)
2. Satz – Molto moderato | 2. Satz – Allegretto

George Enescu: 3. Violinsonate (im rumänischen Volkston) op. 25 (1925)
1. Satz – Moderato malinconico | 2. Satz – Andante sostenuto e misterioso | 3. Satz – Allegro con brio, ma non troppo mosso

Ludwig van Beethoven: 9. Violinonate (Kreutzer-Sonate) op. 47 (1802-03)
1. Satz – Adagio sostenuto. Presto | 2. Satz – Andante con Variazioni | 3. Satz – Presto

Ort

Collegium Hungaricum Berlin
Dorotheenstraße 12,
10117 Berlin

Ein-Blick in die Kultur rumänischer Roma

Mittwoch, den 11.01.2012, 17.00 bis 19.00

zur interkulturellen Sensibilisierung

Bezirksamt Neukölln von Berlin
Abteilung Bildung, Schule, Kultur und Sport

Europabeauftragte

Joscha Remus (Journalist und Schriftsteller)

Einladung

Die Zuzüge von EU-Bürgern aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten wie Rumänien und Bulgarien bleibt konstant und ist im Wesentlichen auch eine Armutswanderung. Damit einhergehend sind Sie in den unterschiedlichen Dienststellen und Institutionen mit den Neuankömmlingen konfrontiert und wissen doch nur wenig über die Kultur der Roma, die so andersartig erscheint. Mit dieser Veranstaltung sollen kulturelle Unterschiede und deren geschichtlichen Hintergründe beleuchtet werden.

Bitte melden Sie sich aufgrund der begrenzten Plätze zu dieser kostenlosen Veranstaltung per Mail (europa@bezirksamt-berlin.de) oder Telefon (90239-4443) bis zum 10.01.2011 an.

Ort:

Rathaus Neukölln
BVV Saal