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Rumänisch-orthodoxer Glaube in Berlin

07.05. um 18:00 - 20:00

Von den rund 50.000 rumänischen und moldauischen Zugewanderten in Berlin ist ein großer Teil christlich-orthodox geprägt. In Rumänien und Moldova selbst ist der orthodoxe Glaube bei mehr als 80 Prozent der Bevölkerung verbreitet. In der Diaspora spielt die Kirche neben dem Konsulat und dem Kulturinstitut eine zentrale Rolle bei der Bewahrung der rumänischen Sprache und Kultur im Ausland.

Die rumänisch-orthodoxe Gemeinde “Hl. Constantin und Elena” wurde 2017 gegründet und gehört zur Rumänisch-Orthodoxen Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa (KdöR). Zu den Gottesdiensten kommen regelmäßig über einhundert BesucherInnen; an den Feiertagen steigt ihre Zahl auf mehrere Hundert. Die Gemeinde wird von Pfr. Dragoș Manu geleitet, der uns in den Räumen seiner Kirche empfangen wird.  Bei unserem Besuch wollen wir mehr über den orthodoxen Glauben allgemein und vor allem den rumänisch-orthodoxen Ritus erfahren. Wir hören, welche kirchlichen Strukturen in der Diaspora aufgebaut wurden, welche Unterstützung aus Rumänien kommt und welche eigenen Entwicklungsmöglichkeiten Diaspora-Gemeinden haben.

Dragoș Manu wurde 1987 in Câmpulung Muscel geboren und kam 2013 mit seiner Familie nach Berlin. Er studierte orthodoxe Theologie und Fremdsprachen (Englisch und Französisch) in Hermannstadt/Sibiu. Im Oktober 2016 wurde er zum Priester geweiht und promovierte 2017 in Theologie. Hauptberuflich ist Manu als sozialpädagogischer Familienhelfer tätig und unterstützt (rumänischsprachige) Familien bei Erziehungsfragen und in sozialen Belangen. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

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Veranstalter

  • Deutsch-Rumänische Gesellschaft e.V.

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