Im Rahmen des begleitenden Veranstaltungsprogramms zur Ausstellung Constantin Brâncuși lädt die Neue Nationalgalerie am 24. Juni zu einem besonderen Konzertabend ein. Die Ausstellung, die bereits in den ersten sechs Wochen mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher anzog, ist die bedeutendste Brâncuși-Retrospektive, die bislang in Deutschland gezeigt wurde.
Musikalisch widmet sich das Konzert dem kulturellen Umfeld des großen Bildhauers und seinen künstlerischen Weggefährten. Im Zentrum des Programms steht Erik Saties selten aufgeführtes symphonisches Drama „Socrate“ (1919) – ein Werk von außergewöhnlicher Klarheit und zeitloser Modernität.
Die Sopranistin Wioletta Hebrowska gestaltet den Abend gemeinsam mit dem Pianisten Cristian Niculescu sowie den Instrumentalsolisten Joachim Striepens (Klarinette), Sabine Kaselow (Oboe) und Stefan Siebert (Violoncello). Die musikalische Leitung übernimmt Iosif Ion Prunner.
Ergänzt wird das Programm durch Werke von Darius Milhaud und Marcel Mihalovici, die beide zum künstlerischen Umfeld Constantin Brâncușis gehörten und mit dessen Schaffen eng verbunden waren. So entsteht ein faszinierender Dialog zwischen Musik und Skulptur, der die kulturelle Atmosphäre der europäischen Moderne lebendig werden lässt.
24. Juni | Neue Nationalgalerie Berlin
Ein Konzertabend im Spannungsfeld von Klang, Form und künstlerischer Vision.
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