Vater Dragoș Manu empfing uns in der zu einer schönen, kleinen Kirche umfunktionierten Friedhofskapelle. Er berichtete uns über die rumänische Community in Berlin, erklärte Aspekte des orthodoxen Glaubens und gab manche Anekdote über die administrativen Herausforderungen zum Besten.
Manu, der im Hauptberuf als Sozialarbeiter in der Berliner Jugendhilfe tätig ist, ist mit Leib und Seele Priester, anfangs noch Diakon der Gemeinde in der Heerstraße, ist er vor ein paar Jahren dem Ruf gefolgt, eine eigene Gemeine zu gründen. Sie gehört zur Mitropolie für Deutschland, West- und Nordeuropa und ist hier als Körperschaft des öffentlichen Rechts organisiert.
Etwa 300 Kinder hat Manu in den letzten Jahren getauft, mehrmals die Woche finden Gottesdienste, religiöse Feiern und Kinderprogramm statt. Zwar tut man sich mit der Ökumene etwas schwer, hören wir heraus, aber offen ist die Gemeinde für Vieles.
Nach dem interessanten, lebhaften Gespräch mit Manu und einem Vaterunser wurden wir noch auf einen Schluck süßen Messwein und selbstgemachte Plăcinte mit Käsefüllung eingeladen. In Gespräche mit Gemeindemitgliedern vertieft verflog die Zeit.
Wir sagen Pfarrer Manu und allen fleißigen HelferInnen herzlichen Dank und versprechen, das Gute, was wir empfangen haben, weiterzutragen.
Fotos der Veranstaltung sind hier (Link) zu finden.
